Saubere Luft, saubere Umwelt, saubere Energie

CSU Bun­des­tags­kan­di­da­tin Kat­rin Staff­ler, besucht das E-Werk Haim­hau­sen

Auf dem dies­jäh­ri­gen Braue­rei­fest in Haim­hau­sen kamen die CSU Bun­des­tags­kan­di­da­tin Kat­rin Staff­ler und die Betrei­be­rin der Haim­hau­ser E-Wer­ke Hani­el, Andrea von Hani­el das ers­te Mal ins Gespräch.


Um sich über die The­men „Ener­gie­po­li­tik und Ener­gie­wen­de“ aus­zu­tau­schen, sowie sich über die Pro­ble­me und Anlie­gen klei­ne­rer Ener­gie­ver­sor­ger zu erkun­di­gen besuch­te nun Kat­rin Staff­ler auf Ein­la­dung von Andrea von Hani­el gemein­sam mit der Zwei­ten Bür­ger­meis­te­rin und CSU Orts­vor­sit­zen­den Clau­dia Kops, dem Senio­ren Uni­on Orts­vor­sit­zen­den Jür­gen Schind­ler, dem stell­vertr. Orts­vor­sit­zen­den der Jun­gen Uni­on Andre­as Brandt sowie Elke und Micha­el Nie­der­mair, das E-Werk Hani­el Haim­hau­sen.


Auf Ihrem Werks­ge­län­de, dem E-Werk 1 emp­fing und begrüß­te Andrea von Hani­el ihre Besu­cher­grup­pe. Sie berich­te­te, dass in Haim­hau­sen bereits seit mehr als 100 Jah­ren Strom aus Was­ser­kraft erzeugt wird; inzwi­schen in der 4. Gene­ra­ti­on. Erzeu­gung, Netz und Ver­trieb nach wie vor in einem Haus.
Andrea von Hani­el begann mit einer geschicht­li­chen Ein­füh­rung, wir erfuh­ren dabei, dass ihr Onkel James Hani­el von Haim­hau­sen bereits im Jahr 1902 das 1. E-Werk im Schloss-Park erbau­te, E-Werk 2+3 wur­den durch ihren Vater Gün­ter Hani­el von Haim­hau­sen erbaut.
Nach der geschicht­li­chen Ein­füh­rung, führ­te uns unser ers­ter Weg zum E-Werk 3, das 1986 in Otters­hau­sen am Hirsch­gang erbaut wur­de und ein soge­nann­tes „Über­ström­tes Kraft­werk“ ist, da es 2 Stock­wer­ke unter dem Mühl­bach über­strömt wird. Wei­ter ging es zum E-Werk 2, das von den kon­ven­tio­nel­len Kraft­wer­ken das Kleins­te ist. Das E-Werk am Schwe­bel­bach erzeug­te den Strom auch zum Betrei­ben des Mahl­werks, der Mahl­be­trieb wur­de 1969 ein­ge­stellt. Das 4. Kraft­werk, die Was­ser­kraft­schne­cke wur­de 2016 an einem Sei­ten­arm des Schwe­bel­bachs bei der Mari­en­müh­le durch Andrea von Hani­el erbaut. Die Anla­ge, die Was­ser­kraft in Ener­gie umwan­delt ver­sorgt 22 Haus­hal­te mit lupen­rei­nem Öko­strom. Damit kön­nen im Jahr etwa 78.000 Kilo­watt­stun­den Öko­strom erzeugt wer­den.
Bei der anschlie­ßen­den Dis­kus­si­on im Kon­fe­renz­raum des E-Wer­kes ging es um The­men wie:

  • Die klei­nen inte­grier­ten Strom­be­trie­be sol­len erhal­ten wer­den (Erzeu­gung, Netz und Ver­trieb)
  • Weni­ger Büro­kra­tie: Deutsch­land muss nicht die EU-Vor­ga­ben zu 120% umset­zen, 100% rei­chen.
  • Intel­li­gen­te Smart­me­ter (Strom­mess­ge­rä­te) brin­gen außer Kos­ten für den Nor­mal­bür­ger nichts. Das Gesetz muss nach­ge­bes­sert wer­den.

Bei unse­rer Bege­hung mit der CSU Bun­des­tags­kan­di­da­tin Kat­rin Staff­ler, konn­ten wir durch Andrea von Hani­el, haut­nah die Strom­erzeu­gung bei den 3 Was­ser­kraft­wer­ken, sowie bei der neu­en Was­ser­kraft­schne­cke erle­ben.