Neujahrsempfang der CSU Haimhausen mit Thomas Kreuzer, MdL

Der Vor­sit­zen­de der CSU Land­tags­frak­ti­on, Tho­mas Kreu­zer, war am Frei­tag, 20. Janu­ar 2017, Ehren­gast auf dem tra­di­tio­nel­len Neu­jahrs­emp­fang der CSU Haim­hau­sen.

Foto: von li nach re: vor­de­re Rei­he: Tho­mas Kreu­zer, MdL, Clau­dia Kops, Anton Rott­mair, Bür­ger­meis­ter Fel­ber­mei­er Hin­te­re Rei­he: Micha­el Nie­der­mair, Ange­li­ka Dudy­ka , Bern­hard Sei­de­nath, MdL

Mit dem heu­ti­gen Abend, möch­te die CSU Haim­hau­sen vor allem den Bür­gern öffent­lich dan­ken, die sich in den zahl­rei­chen Ver­ei­nen und Orga­ni­sa­tio­nen ehren­amt­lich enga­gie­ren und eine unschätz­ba­re Leis­tung erbrin­gen“ so die CSU Orts­vor­sit­zen­de in ihrer Begrü­ßung. Rund 300 Gäs­te konn­te Clau­dia Kops, — im Namen auch von FU Orts­vor­sit­zen­der Ange­li­ka Dudy­ka, SEN Orts­vor­sit­zen­den Juli­us Hin­ter­ber­ger und JU Orts­vor­sit­zen­den Andre­as Brandt – beim tra­di­tio­nel­len Neu­jahrs­emp­fang der CSU im Audi­to­ri­um der Bava­ri­an Inter­na­tio­nal School will­kom­men hei­ßen.
Neben zahl­rei­chen Gäs­ten aus den meis­ten Land­kreis­ge­mein­den und auch aus Nach­bar­land­krei­sen waren unter ihnen auch vie­le ehren­amt­lich Täti­ge.
Das dies­jäh­ri­ge Zitat von Rai­ner Maria Ril­ke, wur­de bewusst aus­ge­sucht um die Absicht der Ein­la­den­den – CSU, FU, SEN, JU – deut­lich zu machen:
Hän­de sind nie leer, die sich wirk­lich rei­chen.“
Fast jeder Zwei­te in Bay­ern reicht sei­nem Mit­men­schen die hel­fen­de Hand, indem er sich ehren­amt­lich enga­giert so die Orts­vor­sit­zen­de. Ich fin­de, das Ent­schei­den­de am ehren­amt­li­chen Enga­ge­ment ist das Da-sein, das Zeit-haben und das Hand-rei­chen so Clau­dia Kops. Wer Zeit gibt, wer Zuwen­dung gibt, wer sei­ne Erfah­run­gen und Talen­te mit ande­ren teilt, der bekommt meist ganz direkt etwas zurück. Dar­an zu erin­nern, dazu zu ermu­ti­gen, ist eine Auf­ga­be und nicht nur ein The­ma des heu­ti­gen Abends so die Orts­vor­sit­zen­de in ihrer Begrü­ßungs­re­de.
Bür­ger­meis­ter Peter Fel­ber­mei­er ging in sei­nem Gruß­wort auf anste­hen­de Pro­jek­te im Jahr 2017 wie u.a. der anste­hen­de Aus­bau – Umset­zung des Bür­ger­ent­scheid von 2009 – der ST 2339, den Breit­band­aus­bau, die Fer­tig­stel­lung der Gene­ral­sa­nie­rung der Grund- und Mit­tel­schu­le sowie den Geh- und Rad­weg von Otters­hau­sen nach Amper­moching ein.
„Eine enor­me Her­aus­for­de­rung wird für uns Gemein­den die künf­ti­ge Unter­brin­gung von aner­kann­ten Flücht­lin­gen und deren Fami­li­en­nach­zug“ so der Bür­ger­meis­ter, da es pro­ble­ma­tisch und schwie­rig ist in unse­rer Regi­on bezahl­ba­ren Wohn­raum zu schaf­fen. Vor­han­de­ne För­der­pro­gram­me sei­en bei wei­tem noch nicht aus­rei­chend so Bür­ger­meis­ter Fel­ber­mei­er.
Über eine Stun­de ging Tho­mas Kreu­zer in sei­ner Fest­re­de auf aktu­el­le poli­ti­sche Schwer­punk­te ein. Mit sehr deut­li­chen Wor­ten erklär­te er die Not­wen­dig­keit für mehr Sicher­heit in und außer­halb Bay­erns. Sicher­heit sei ein Grund­be­dürf­nis der Men­schen, dem die Poli­tik gerecht wer­den müs­se. Dies gel­te für den Schutz vor ter­ro­ris­ti­schen Angrif­fen eben­so wie bei­spiels­wei­se für die Ver­fol­gung von Woh­nungs­ein­brü­chen. Als wei­te­ren Schwer­punkt nann­te Kreu­zer eine soli­de Finanz­po­li­tik. Zusam­men mit den Ände­run­gen beim Län­der­fi­nanz­aus­gleich wer­de es Bay­ern gelin­gen, bis 2030 schul­den­frei zu sein. „Dies ist ein Dienst an den nach­fol­gen­den Gene­ra­tio­nen“, beton­te Kreu­zer. Jeder 3. Euro, den der Frei­staat aus­gibt, fließt in die Bil­dung als abso­lu­ten Schwer­punkt des poli­ti­schen Han­delns im Frei­staat. Auch die Migra­ti­ons­po­li­tik nahm brei­ten Raum in Kreu­zers Rede ein. Der Frak­ti­ons­vor­sit­zen­de plä­dier­te dabei aus­drück­lich dafür, den Staa­ten in Afri­ka zu hel­fen, damit sie vor Ort eine Bleibe­per­spek­ti­ve für die Men­schen schaf­fen könn­ten.
CSU Kreis­vor­sit­zen­der und Land­tags­ab­ge­ord­ne­ter Bern­hard Sei­de­nath, bedank­te sich bei Tho­mas Kreu­zer für sei­ne „kla­ren Aus­sa­gen und gerad­li­ni­gen Posi­tio­nen“. Kreu­zer habe so gespro­chen, wie er die Land­tags­frak­ti­on füh­re: „klar, schnör­kel­los und lösungs­ori­en­tiert“. Sei­de­nath, erin­ner­te an den Ver­lust vie­ler Zeit­zeu­gen im ver­gan­ge­nen Jahr: Max Mann­hei­mer, Hil­de­gard Hamm-Brü­cher oder aus Haim­hau­sen, Micha­el Kranz und Josef Lan­gen­eg­ger. „Je weni­ger das Grau­en erlebt haben und davon berich­ten kön­nen, des­to eher ver­liert es sei­nen Schre­cken und kommt der Gedan­ke auf: war ja nicht so schlimm, des­to leich­ter wird man anfäl­lig für Extre­mis­ten von Links wie von Rechts“, erklär­te Sei­de­nath und füg­te hin­zu: „Demo­kra­tie lebt vom Mit­ma­chen, vom Sich-Enga­gie­ren, man darf es nicht ande­ren über­las­sen, son­dern muss die Gestal­tung selbst in die Hand neh­men“. Wei­ter ging der Dach­au­er Stimm­kreis­ab­ge­ord­ne­te u.a. auf den offi­zi­el­len Pla­nungs­auf­trag des Innen­mi­nis­te­ri­ums für den Neu­bau der Dach­au­er Poli­zei­in­spek­ti­on ein.

Für die musi­ka­li­sche Umrah­mung des Neu­jahrs­emp­fangs sorg­te die Haim­hau­ser Dorf­mu­sik. Erst­mals unter der Lei­tung ihrer neu­en Diri­gen­tin Emma Mor­ris.

Das schon zur Tra­di­ti­on gewor­de­ne Gast­ge­schenk – ein Aqua­rell von Dr. Andre­as Schrö­der – erhielt Tho­mas Kreu­zer von Clau­dia Kops, Bern­hard Sei­de­nath und >Bür­ger­meis­ter Peter Fel­ber­mei­er. In die­sem Jahr zeigt es „Burg­hal­de“.

Nach dem offi­zi­el­len Teil, der mit der Bay­ern­hym­ne und dem Deutsch­land­lied been­det wur­de, misch­te sich Tho­mas Kreu­zer in der Cafe­te­ria und im Foy­er der Bava­ri­an Inter­na­tio­nal School unter die Gäs­te und ver­tief­te sei­ne Gedan­ken an dem ein oder ande­ren Tisch.