Mütterrente: 2,8 Millionen Frauen profitieren, der Rest geht leer aus

Müt­ter, deren Kin­der vor 1992 gebo­ren wur­den, sol­len mit Müt­tern, deren Kin­der nach 1992 gebo­ren wur­den, gleich­ge­stellt wer­den – dies war das Wahl­ver­spre­chen der CSU.

Älte­re Müt­ter erhal­ten für ihre Erzie­hungs­zei­ten bis­lang nur zwei Ren­ten­punk­te. Jün­ge­re Müt­ter erhal­ten dage­gen für jedes Kind drei Ren­ten­punk­te — was so gewer­tet wird, als ob sie drei Jah­re lang für einen Durch­schnitts­ver­dienst gear­bei­tet hät­ten. Die­sen drit­ten Ren­ten­punkt will die CSU auch für vor 1992 gebo­re­ne Kin­der durch­set­zen.

Das Ergeb­nis der GRO­KO-Ver­hand­lun­gen ergab, dass Müt­ter ab dem drit­ten Kind vor und nach 1992 künf­tig gleich­ge­stellt wer­den, für die ers­ten bei­den Kin­der gilt die­se Gleich­stel­lung nicht.

Ein Kommentar von Jürgen Schindler, Ortsvorsitzender der Seniorenunion Haimhausen

Das bedeu­tet, Müt­ter, wel­che vor 1992 Kin­der gebo­ren haben sind wei­ter­hin schlech­ter gestellt, als die Müt­ter wel­che nach 1992 Kin­der gebo­ren haben.
Nur die älte­ren Müt­ter benö­ti­gen, lt. den neu­en Ver­ein­ba­run­gen, drei bzw. meh­re­re Kin­der um in den „Genuss“, des drit­ten Erzie­hungs­jah­res zu kom­men.
Außer­dem sol­len die­se Aus­ga­ben wie­der von der Ren­ten­ver­si­che­rung und nicht aus Steu­er­mit­teln bestrit­ten wer­den.
Das ist unglaub­lich, unge­recht und nicht ver­mit­tel­bar!!!

Die­ses „ ach so rei­che Deutsch­land“, das die hal­be Welt, von Grie­chen­land bis zur Ret­tung der Ban­ken usw. von den Zah­lun­gen an die EU bis zu den Mil­li­ar­den­aus­ga­ben für Flücht­lin­ge usw. bis hin zu üppi­gen Alters­ver­sor­gun­gen von Poli­ti­kern, finan­ziert, hat kein Geld für sei­ne Müt­ter, es ist beschä­mend.

Mein Ziel ist es, allen Par­tei­en noch mal vor Augen zu füh­ren, dass die­se Unge­rech­tig­keit aus der Welt geschafft wer­den muss.

Schrei­ben SEN Mail Bern­hard Sei­de­nath