Glasfaser: Verkabelung im privaten Haus

Das Glasfaserkabel kommt vom Verteiler ins Haus und wird an den HÜP (Hausübergabepunkt) angeschlossen. Danach geht es zum NT (Network Termination) weiter. Diese Strecke darf max. 20m betragen. Mit der Kombination HÜP und NT kann die Deutsche Glasfaser den Anschluss per Ferndiagnose testen. An den NT wird der Router (entweder der DG-Router oder ein eigener, wie z.B. eine Fritzbox) angeschlossen. Die Verkabelung wird dabei mit CAT 5e bzw. CAT 6 realisiert. Damit sind Segmentlängen von 100 Meter möglich (bei 1GByte/s).

Je nach Router wird an diesen das Telefon (DECT, Kabel), FAX, ISDN-Geräte oder diverse Computer angeschlossen. Zusätzlich lassen sich Notebooks, Smartphones, Tablets, … über WLAN an den Router anbinden.

Ist die Entfernung größer, so gibt es mehrere Möglichkeiten, diese zu verlängern.

  • Verwendung eines Switch
    Damit lässt sich die Segmentlänge von 100 Meter verdoppeln. Meist lassen sich bis zu vier Switch hintereinander schalten (kaskadieren). An einfache Switche lassen sich vier Geräte anschließen. Es gibt aber auch Modelle mit 10, 16, 24 oder 48 Anschlüssen.
  • Verwendung eines PowerlineLAN-Adapters.
    Diese übertragen die Signale über das normale Stromkabel, welches im Haus verlegt ist und stellen dieses an der Gegenstelle als LAN-Anschluss oder per WiFi zur Verfügung.
  • Es gibt noch viele weitere Möglichkeiten, die aber meist für einen privaten Haushalt zu aufwendig/teuer sind.

Alle Angaben ohne Gewähr. Alle Infos unter Downloads und FAQ.

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