Ener­gie­wen­de-Erfah­rungs­aus­tausch in Amberg und Regenstauf

Durch das Kom­pe­tenz­zen­trum für Kraft-Wärme-Kopp­lung der Ost­baye­ri­schen Techni-schen Hoch­schu­le Amberg-Weiden führ­ten die Ener­gie-Wis­sen­schaft­ler Frau Weber und Herr Conrad Mit­glie­der des Teams „Ener­gie­wen­de am Ort“ der CSU Haim­hausen: (v.r.n.l.: Dr. Mar-kus Maier, GR Martin Müller, Bgm. Peter Fel-ber­mei­er, GR Josef Heigl jun., Dr. Rupert Deger)

Am Diens­tag nach Ostern besuch­te unser Team „Ener­gie­wen­de am Ort“ die Hoch­schu­le Amberg.  Die Dis­kus­si­on mit den For­schern ver­lief auf­grund der ver­schie­de­nen Fach­rich­tun­gen in unse­rer Gruppe (Kom­mu­nal­ver­wal­tung, Forst­wirt­schaft, Land­wirt­schaft, Dekar­bo­ni­sie­rung von Auto­fa­bri­ken, Ent­wick­lung von Elek­tro­fahr­zeu­gen, Digi­ta­li­sie­rung) sehr fruchtbar. 

Die For­schungs­be­rich­te über die Was­ser­stoff-Bei­mi­schung zu Erdgas und die Erfah­run­gen mit dem Was­ser­stoff-Block­heiz­kraft­werk im unter­frän­ki­schen Haß­furt waren hochinteressant. 

Zur Ener­gie­wen­de am Ort hieß es:  Erfolg­rei­che Lösun­gen seien maß­ge­schnei­dert und beruh­ten auf der genau ermit­tel­ten Aus­gangs­la­ge im Gemein­de­ge­biet.  Häufig könne man abzie­len auf eine 30-pro­zen­ti­ge Redu­zie­rung des gesam­ten ört­li­chen Ener­gie­be­darfs aus Mobi­li­tät, Wärme und Strom. Durch die erfor­der­li­chen Umstel­lun­gen steige aber der Strom­an­teil über­pro­por­tio­nal. Des­halb seien nach Mög­lich­keit alle vor Ort pas­sen­den Wege zur Erhal­tung und Stei­ge­rung der loka­len erneu­er­ba­ren Ener­gie­er­zeu­gung und ‑ver­tei­lung zu beschreiten.

Auf dem Rück­weg durf­ten wir im Rat­haus der Markt­ge­mein­de Regenst­auf, die mit rund 16.000 Ein­woh­nern und 100 qkm Fläche um eini­ges größer ist als Haim­hausen, den Erfah­rungs­aus­tausch mit dem dor­ti­gen Bür­ger­meis­ter und seiner Ener­gie­be­auf­trag­ten abrunden.