CSU Haimhausen besucht die Oberpfalz

Schritt für Schritt“ durch die gro­ße Kreis­stadt Schwan­dorf
Der dies­jäh­ri­ge tra­di­tio­nel­le Tages­aus­flug der CSU Haim­hau­sen ging Ende Juni in die flä­chen­mä­ßig fünf­größ­te Stadt Bay­erns – nach Schwan­dorf in der Ober­pfalz.
Inmit­ten der Urlaubs­re­gi­on „Ober­pfäl­zer Seen­land“ liegt das Mit­tel­zen­trum Schwan­dorf mit einer über 1000 jäh­ri­gen Geschich­te und vie­len Sehens­wür­dig­kei­ten.

Das Bür­ger­spi­tal, zu dem die Spi­tal­kir­che gehör­te, wur­de im ers­ten Drit­tel des 15. Jh. gegrün­det und erfüll­te Auf­ga­ben der Wohl­fahrt und Für­sor­ge. Im Zuge des Rat­hau­sum­baus wur­de die Kir­che 2001 pro­fa­niert und restau­riert. Heu­te ist sie ein denk­mal­ge­schütz­ter Ver­an­stal­tungs­raum der Stadt. In die­sem schö­nen Raum, begrüß­te die 3. Bür­ger­meis­te­rin und CSU Orts­vor­sit­zen­de Mar­ti­na Engel­hardt-Kopf, die Haim­hau­ser Besu­cher­grup­pe – unter ihnen Bür­ger­meis­ter Peter Fel­ber­mei­er – und stell­te die gro­ße Kreis­stadt vor, die sich zu einem bedeut­sa­men Gewer­be- und Indus­trie­stand­ort in der mitt­le­ren Ober­pfalz ent­wi­ckelt hat und stellt ein wich­ti­ges Bil­dungs- und Ver­sor­gungs­zen­trum dar. Zum Leben und Woh­nen bie­tet Schwan­dorf ein opti­ma­les Umfeld, das beson­ders auch jun­gen Fami­li­en gerecht wird so die Bür­ger­meis­te­rin.

Beim anschlie­ßen­den Spa­zier­gang durch die Stadt erkun­de­te die Besu­cher­grup­pe gemein­sam mit ihrem Gäs­te­füh­rer die Beson­der­hei­ten und Sehens­wür­dig­kei­ten Schwan­dorfs. Das Herz der Stadt Schwan­dorf ist der schö­ne Markt­platz mit Glo­cken­spiel und Mönchs­brun­nen. Bemer­kens­wert, ist sei­ne sich nach Nor­den ver­jün­gen­de Drei­ecks­form sowie die rei­zen­den Alt­stadt­häu­ser mit ihren schö­nen Gie­beln und den beson­de­ren „Neu­gierds­fens­tern“. Von hier hat man einen schö­nen Blick zur Pfarr­kir­che St. Jakob die um 1400 im spät­go­ti­schen Stil erbaut wur­de. „Schritt für Schritt“ ging es wei­ter zur ältes­ten kul­tu­rel­len Ein­rich­tung der Stadt, dem 1912 gegrün­de­ten Stadt­mu­se­um, dem Fär­ber­haus, das zu den ältes­ten Häu­sern in Schwan­dorf gehört, dem Hand­wer­ker­haus die Huf­schmie­de, sowie zum His­to­ri­schen Fel­sen­kel­ler. Hier ging es in die geheim­nis­vol­le Unter­welt der gro­ßen Kreis­stadt, die aus über 130 Sand­stein­kel­lern besteht. Die Besu­cher erfuh­ren viel Inter­es­san­tes über ihre Geschich­te als Gär- und Lager­räu­me für Bier und ihre lebens­ret­ten­de Rol­le als Luft­schutz­bun­ker in den letz­ten Tagen des Zwei­ten Welt­kriegs. Von der Stadt­be­fes­ti­gung ist der Blas­turm erhal­ten geblie­ben, der als Beob­ach­tungs­turm an der höchs­ten Stel­le der Stadt errich­tet wur­de. Er ist das Wahr­zei­chen Schwan­dorfs. In die­sem his­to­ri­schen Turm erblick­te 1812 der Kom­po­nist der Bay­ern­hym­ne Kon­rad-Max Kunz das Licht der Welt.
Die ein­zig­ar­ti­ge Viel­falt des Ober­pfäl­zer Seen­lan­des erleb­te die Haim­hau­ser Grup­pe am Nach­mit­tag bei einer Bus­rund­fahrt und lern­te Inter­es­san­tes wie auch Amü­san­tes unter dem Mot­to „Von der Koh­le­gru­be zum Frei­zeit­pa­ra­dies“ ken­nen.
Der Tages­aus­flug fand sein Ende auf der west­li­chen Anhö­he des Naab­tal­be­ckens mit der Besich­ti­gung der wun­der­schö­nen klei­nen Roko­ko­kir­che St. Peter und Paul in Wie­fels­dorf und der Ein­kehr im Braue­rei­gast­hof Plank.