Die SEN UNION Haimhausen hat am 24. Nov. den Obergrashof besucht

Der Ober­gras­hof wird bio­lo­gisch bewirt­schaf­tet als Groß­gärt­ne­rei und Land­wirt­schaft mit Mut­ter­kuh­hal­tung der Wer­den­fel­ser Rin­der­ras­se. Es war sehr inter­es­sant die Auf­be­rei­tung von Gemü­se und Sala­ten für den Ver­kauf zu sehen. Außer­dem durf­ten wir die Gewächs­häu­ser mit ver­schie­de­nen Auf­zuch­ten besich­ti­gen. Zum Abschluss gab es noch eine Dis­kus­si­on bei Kaf­fee, Tee und Bio Plätz­chen. Für die sehr inter­es­san­ten Aus­füh­run­gen mit Herz­blut vor­ge­tra­gen von Herrn Stins­hof bedan­ken wir uns ganz herz­lich.

Ps: Im Hof­la­den kann man Diens­tag Frei­tag und Sams­tag die­se Hoch­wer­ti­gen Pru­duk­te erwer­ben.

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Einführung eines „Soziales Jahr“ verpflichtend für alle jungen Leute

Eine gute und ver­läss­li­che Pfle­ge ist für immer mehr Betrof­fe­ne und ihre Ange­hö­ri­gen von zen­tra­ler Bedeu­tung. In der ver­gan­ge­nen Legis­la­tur­pe­ri­ode haben wir die Pfle­ge­ver­si­che­rung mit den Pfle­ge­stär­kungs­ge­set­zen grund­le­gend refor­miert. Auch in den kom­men­den Jah­ren wer­den wir nicht nach­las­sen, die Pfle­ge und die häus­li­che Ver­sor­gung zu ver­bes­sern, die Unter­stüt­zung für pfle­gen­de Ange­hö­ri­ge aus­zu­bau­en und die Arbeits­be­din­gun­gen von Fach­kräf­ten und Betreu­ern in der Pfle­ge so attrak­tiv zu machen, dass aus­rei­chend Men­schen den Pfle­ge­be­ruf ergrei­fen, bei­be­hal­ten und damit die Ver­sor­gung sicher­stel­len. …

In einem Sofort­pro­gramm wer­den wir 8000 neue Fach­kraft­stel­len im Zusam­men­hang mit der medi­zi­ni­schen Behand­lungs­pfle­ge in Pfle­ge­ein­rich­tun­gen schaf­fen. Der dafür erfor­der­li­che finan­zi­el­le Mehr­auf­wand soll durch eine Voll­fi­nan­zie­rung aus Mit­teln der Gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung (GKV) erfol­gen. …„ aus dem Koali­ti­ons­ver­trag zwi­schen CDU, CSU und SPD vom 7. Febru­ar 2018

Ein Denkanstoß von Jürgen Schindler, Ortsvorsitzender der Seniorenunion Haimhausen

Nach­dem Wehr­pflicht und Zivil­dienst aus­ge­setzt sind, for­dern wir als Ersatz die Ein­füh­rung eines „Sozia­len Jah­res“ ver­pflich­tend für alle jun­gen Leu­te, für die Dau­er von sechs Mona­ten.

Begrün­dung:

  • Die im Koali­ti­ons­ver­trag beschlos­se­nen Maß­nah­men rei­chen laut Exper­ten­mei­nung bei wei­tem nicht aus.
  • Jun­ge Leu­te kön­nen hier Pfle­ge­kräf­te unter­stüt­zen und ent­las­ten
    z.B. in der Alten­pfle­ge, Kran­ken­haus, Pfle­ge­heim evtl. Kin­der­gär­ten
  • Durch die gewon­ne­nen Erfah­run­gen las­sen sich Anrei­ze für das Ergrei­fen von Pfle­ge­be­ru­fen schaf­fen
  • Jun­ge Leu­te kön­nen hier­bei Erfah­rung für das Leben sam­meln
    Defi­zi­ten in der Pfle­ge, bedingt durch das Älter wer­den der Gesell­schaft, kann man so ent­ge­gen tre­ten.

Antrag an den CSU Par­tei­tag wur­de von mir gestellt.

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Mütterrente: 2,8 Millionen Frauen profitieren, der Rest geht leer aus

Müt­ter, deren Kin­der vor 1992 gebo­ren wur­den, sol­len mit Müt­tern, deren Kin­der nach 1992 gebo­ren wur­den, gleich­ge­stellt wer­den – dies war das Wahl­ver­spre­chen der CSU.

Älte­re Müt­ter erhal­ten für ihre Erzie­hungs­zei­ten bis­lang nur zwei Ren­ten­punk­te. Jün­ge­re Müt­ter erhal­ten dage­gen für jedes Kind drei Ren­ten­punk­te — was so gewer­tet wird, als ob sie drei Jah­re lang für einen Durch­schnitts­ver­dienst gear­bei­tet hät­ten. Die­sen drit­ten Ren­ten­punkt will die CSU auch für vor 1992 gebo­re­ne Kin­der durch­set­zen.

Das Ergeb­nis der GRO­KO-Ver­hand­lun­gen ergab, dass Müt­ter ab dem drit­ten Kind vor und nach 1992 künf­tig gleich­ge­stellt wer­den, für die ers­ten bei­den Kin­der gilt die­se Gleich­stel­lung nicht.

Ein Kommentar von Jürgen Schindler, Ortsvorsitzender der Seniorenunion Haimhausen

Das bedeu­tet, Müt­ter, wel­che vor 1992 Kin­der gebo­ren haben sind wei­ter­hin schlech­ter gestellt, als die Müt­ter wel­che nach 1992 Kin­der gebo­ren haben.
Nur die älte­ren Müt­ter benö­ti­gen, lt. den neu­en Ver­ein­ba­run­gen, drei bzw. meh­re­re Kin­der um in den „Genuss“, des drit­ten Erzie­hungs­jah­res zu kom­men.
Außer­dem sol­len die­se Aus­ga­ben wie­der von der Ren­ten­ver­si­che­rung und nicht aus Steu­er­mit­teln bestrit­ten wer­den.
Das ist unglaub­lich, unge­recht und nicht ver­mit­tel­bar!!!

Die­ses „ ach so rei­che Deutsch­land“, das die hal­be Welt, von Grie­chen­land bis zur Ret­tung der Ban­ken usw. von den Zah­lun­gen an die EU bis zu den Mil­li­ar­den­aus­ga­ben für Flücht­lin­ge usw. bis hin zu üppi­gen Alters­ver­sor­gun­gen von Poli­ti­kern, finan­ziert, hat kein Geld für sei­ne Müt­ter, es ist beschä­mend.

Mein Ziel ist es, allen Par­tei­en noch mal vor Augen zu füh­ren, dass die­se Unge­rech­tig­keit aus der Welt geschafft wer­den muss.

Schrei­ben SEN Mail Bern­hard Sei­de­nath

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