Neuer Betrei­ber für den Nah­kauf-Markt in Haimhausen

R. Deger:

Herz­lich will­kom­men in Haim­hausen. Sie über­neh­men den Nah­kauf-Markt in der Orts­mit­te. Können Sie sich kurz vorstellen?

Y. Sadat:

Gerne, ich freue mich auf Haim­hausen und die Kunden des ört­li­chen Ein­zel­han­dels. Ich heiße Yama Sadat, wohne in Eching, bin 44 Jahre alt, ver­hei­ra­tet und habe zwei Kinder (5 und 8 Jahre). Im Ein­zel­han­del bin ich seit 5 Jahren tätig, zuletzt in München.

Wie sind Sie auf Haim­hausen gekommen?

Der bis­he­ri­ge Betrei­ber wollte alters­be­dingt auf­hö­ren, und ich bin über den Ver­mie­ter darauf auf­merk­sam gewor­den. Ich habe mir das dann näher ange­schaut und bin über­zeugt von der Ein­kaufs­mög­lich­keit mitten im Ort.

Blei­ben die bis­he­ri­gen Öffnungszeiten? 

Wir öffnen wie bisher Montag bis Frei­tag von 8 bis 19 Uhr und sams­tags am Nach­mit­tag zwei Stun­den länger von 7.30 Uhr bis 16 Uhr. Am Sams­tag, den 31. Juli schließt der bis­he­ri­ge Betrei­ber und wir eröff­nen am Don­ners­tag, den 5. August um 8 Uhr, wenn alles klappt.

Blei­ben Geschäft und Sor­ti­ment gleich?

Zunächst ja. Ich bin sehr kun­den­ori­en­tiert und werde mir nach den ersten Wochen über­le­gen, wie man noch besser anbie­ten kann, viel­leicht auch in Ver­bin­dung mit einer Erwei­te­rung der Haus­halts­ar­ti­kel und Getränkeauswahl.

Was wün­schen Sie sich von den Haimhausern?

Kommen Sie gerne vorbei, damit wir uns per­sön­lich ken­nen­ler­nen und die Bedürf­nis­se ver­ste­hen. Und wir suchen drin­gend Mitarbeiter.

Herr Sadat, wir freuen uns, wün­schen Ihnen einen guten Start und viel Erfolg!

 

 

Fragen an Bür­ger­meis­ter Fel­ber­mei­er zum Kli­ma­schutz im Wohnungsbau

Auf der Strom­rech­nung haben viele in Haim­hausen viel grünen Strom. Reicht das für den Klimaschutz?
Es gibt viel Was­ser­kraft und zahl­rei­che Pho­to­vol­ta­ik-Anla­gen, daran ist die Gemein­de am Heiglwei­her maß­geb­lich betei­ligt. Für den Kli­ma­schutz ins­ge­samt muss man ver­ste­hen, wie sich der gesam­te Ener­gie­be­darf auf­teilt.  Strom macht nur rund 15% aus, der Ver­kehr etwa ein Drit­tel, die Wärme aber über die Hälfte, wie Ana­ly­sen für Haim­hausen und ähn­li­che Land­kreis­ge­mein-den zeigen.

Wie hoch sind die Antei­le der erneu­er­ba­ren Ener­gie­quel­len im Gemeindebereich?
Beim Strom liegt er schon bei über 90%, bei der Wärme aber noch unter 20%.

Die Wärme ent­steht woraus?
Unser Wär­me­pro­du­zent Nr. 1 ist das Heizöl, es ver­ur­sacht aber auch am meis­ten CO2. Erdgas ist die Nr. 2 und um 30% besser für das Klima. Opti­mal, aber noch stark aus­bau­fä­hig sind Bio­mas­se, Wär­me­pum­pen und Solarthermie.

Wie unter­schei­det sich die Umsetz­bar­keit zwi­schen Alt­be­stand und Neubaugebiet?
Im Bestand wich­tig sind Däm­mung, neue Hei­zun­gen mit Wär­me­pum­pe, Pel­lets, oder zumin­dest Erdgas, sowie auf güns­ti­gen Dach­la­gen Solar­ther­mie und Pho­to­vol­ta­ik. Neu­bau­ge­bie­te soll­ten auf dem neu­es­ten Stand von Tech­nik und Wirt­schaft­lich­keit ganz­heit­lich ener­ge­tisch geplant werden.

Welche Mög­lich­kei­ten haben Gemein­den wie Haimhausen?
Wir opti­mie­ren unsere eige­nen Lie­gen­schaf­ten, Schule und Gemein­de­haus sind aktu­el­le Bei­spie­le hier­für. Das ist aber nur ein ganz klei­ner Pro­zent­satz der gesam­ten Gemein­de. In der Breite kann man als Mode­ra­tor zusam­men mit Exper­ten messen, steu­ern sowie Bürger und Betrie­be bera­ten. Dafür gibt es eta­blier­te Maß­nah­men­ka­ta­lo­ge und För­der­mög­lich­kei­ten, auch für viele kleine Schrit­ten, z.B. dem Aus­tausch von Umwälz-pumpen oder dem hydrau­li­schen Abgleich bei Heizungen.

Im Gespräch an der Wär­me­pum­pe im neuen Gemeindehaus

Und auf der grünen Wiese, wie am Amperberg?
Das rich­tet sich nach der Bebau­ung, die gerade fest­ge­legt wurde. Gemein­de, Planer und Betei­lig­te können jetzt über­le­gen, wie man bereits bei den Bau­stof­fen CO2 sparen kann, ob sich Quar­tiers­lö­sun­gen für rege­ne­ra­ti­ve Ener­gie­er­zeu­gung bzw. ‑spei­che­rung lohnen, und ob zusätz­li­che Stan­dards für Däm­mung sowie Strom- und Wär­me­er­zeu­gung für ein­zel­ne Gebäu­de grei­fen sollen, wenn es um Bau­leit­pla­nung, Geneh­mi­gun­gen und Ver­trä­ge geht.

Die Fragen stell­te CSU-Mit­glied Dr. Markus Maier; er befasst sich beruf­lich unter ande­rem mit der CO2-neu­tra­len Ener­gie­ver­sor­gung von Fabri­ken und Büros.

 

 

 

 

Neues CSU Mitglied

Mit Georg May­er­ba­cher, freute sich die CSU Orts­vor­sit­zen­de Clau­dia Kops, ein wei­te­res neues Mit­glied in ihrem Orts­ver­band begrü­ßen zu dürfen. Vor der Gemein­de­rats­sit­zung über­reich­te sie ihrem Kol­le­gen die CSU Begrü­ßungs­tas­se „stark und schwarz“.

Georg May­er­ba­cher, der bisher poli­tisch nicht aktiv war, ent­schloss sich im ver­gan­ge­nen Jahr, für die CSU auf der Gemein­de­rats­lis­te für die Kom­mu­nal­wahl 2020 zu kan­di­die­ren. Bei der CSU Nomi­nie­rungs­ver­samm­lung im Novem­ber 2019 trat Georg May­er­ba­cher auf Platz 17 und wurde von den Mit­glie­dern bestä­tigt. Am Wahl­sonn­tag, den 15. März 2020, wurde May­er­ba­cher von den Bür­gern/-innen Haim­hausens mit 1388 Stim­men von Platz 17 auf Platz 3 der CSU Liste nach vorne in den Gemein­de­rat gewählt.

Georg May­er­ba­cher lebt seit seiner Geburt in Haim­hausen und möchte als Kom­mu­nal­po­li­ti­ker den Ort, den er schon immer kennt und an dem er hängt, als lebens­wer­te Ort­schaft erhalten.

Für die CSU poli­tisch aktiv, war auch sein Groß­va­ter Mathi­as May­er­ba­cher, der von 1952 – 1960 Zwei­ter Bür­ger­meis­ter der Gemein­de Haim­hausen war.

 

 

 

Herz­li­chen Glück­wunsch zum Geburtstag

CSU Haim­hausen gra­tu­liert lang­jäh­ri­gen Mit­glie­dern zum Ehrentag

Sehr herz­lich gra­tu­lier­ten wir mit einem Blu­men­strauß und einem Geschenk Anfang April unse­ren lang­jäh­ri­gen Mit­glie­dern The­re­se Schmid zum 90. und Andre­as Rummel zum 85. Geburtstag.
Auf­grund der der­zei­ti­gen Situa­ti­on, war dies leider in diesem Jahr nicht per­sön­lich mög­lich. Per Tele­fo­nat und in Schrift­form über­brach­te CSU Orts­vor­sit­zen­de Clau­dia Kops ihren beiden Mit­glie­dern die per­sön­li­chen, wie auch die Glück­wün­sche des CSU Ortsverbandes.

Die „Stras­ser-Resl“, wie sie heute noch von eini­gen lie­be­voll genannt wird, machte als eine der ersten Frauen im Land­kreis Dachau den LKW-Füh­rer­schein und lenkte tgl. mor­gens um 4.00 Ihren „Hent­schel“ mit Kar­tof­feln auf der Lade­flä­che zur Groß­markt­hal­le nach Mün­chen. Als 21-jäh­ri­ge grün­de­te sie bald nach der Hoch­zeit mit ihrem Mann ein Fuhr­un­ter­neh­men und einen Kar­tof­fel­groß­han­del, der noch immer das zen­tra­le Fami­li­en­ge­schäft ist.
Arbeit war schon immer ihr Lebens­eli­xier, pure Lebens­freu­de ihr Jungbrunnen!
Zu 90. Geburts­tag – man kann es kaum glau­ben – wurde The­re­se Schmid per Bote ein großer Blu­men­strauß geliefert.

Andre­as Rummel, ist zwar kein gebür­ti­ger Haim­hau­ser, doch lebt er schon so lange in Otters­hau­sen, dass man ihn zu Recht als „Haim­hau­ser Urge­stein bezeich­nen kann.
Auf­grund einer Erkran­kung, musste er seinen erlern­ten Beruf als Kup­fer­schmid auf­ge­ben. Er machte noch­mals eine Aus­bil­dung zum Mas­seur und medi­zi­ni­schen Bade­meis­ter und wurde ein gefrag­ter The­ra­peut für alle Ver­span­nun­gen und Verletzungen.
Als ehren­amt­li­cher Profi Mas­seur hat Andre­as Rummel rund 60 Jahre viele Fuß­ball­spie­ler des SV Haim­hausen von Krämp­fen und Schmer­zen befreit.
Mit Begeis­te­rung hat er als junger Mann selber Fuß­ball gespielt und über­nahm als 2. Vor­stand die Ver­ant­wor­tung in der Fußballvereinsleitung.
Heute findet man ihn häufig zwi­schen seinen Sträu­chern und Pflan­zen im Garten.
Zum 85. Geburts­tag wurde Andre­as Rummel ein Geschenk vor die Türe gelegt.

 

 

 

DANKESCHÖN für lang­jäh­ri­ge kom­mu­nal­po­li­ti­sche Tätigkeit

Ehren­amt­li­che Tätig­keit ist heute mehr eine Aus­nah­me als eine Selbstverständlichkeit.
Umso erfreu­li­cher ist es, dass viele Men­schen sich über Jahr­zehn­te hinweg unent­gelt­lich engagieren.

Bei der Jah­res­ab­schluss­fei­er des Gemein­de­ra­tes Anfang Dezem­ber in Het­zen­hau­sen, bedank­te sich Bür­ger­meis­ter Peter Fel­ber­mei­er bei seinen Kol­le­gen für ihr lang­jäh­ri­ges Enga­ge­ment und die Unter­stüt­zung. Für die Gemein­de­rats­ar­beit, haben beide stets die Gesamt­ge­mein­de mit allen Orts­tei­len im Blick.

Kul­tur­re­fe­rent Josef Heigl, ist seit 35 Jahren akti­ves Mit­glied im Haim­hau­ser Gemein­de­rat. Sein Par­tei­kol­le­ge Anton Bredl ist im Gre­mi­um seit 25 Jahren aktiv dabei.
Beide gehö­ren dem Haupt- und Bau­aus­schuss an und tragen durch ihre enga­gier­te Mit­hil­fe bei der Orga­ni­sa­ti­on von Festen und Ver­an­stal­tun­gen sehr zum Zusam­men­halt der Haim­hau­ser Dorf­ge­mein­schaft bei.

Aus den Händen vom ehe­ma­li­gen Land­rat Hans­jörg Christ­mann, erhielt Josef Heigl im Jahr 2004 und Anton Bredl im Jahr 2013 die Dank­ur­kun­de für kom­mu­na­le Verdienste.

 

 

Weih­nachts­wün­sche

Ich wün­sche Dir zur Weih­nachts­zeit ein Herz voll Glück und Hei­ter­keit. Das alle Sorgen ver­ges­sen schei­nen und die Men­schen sich glück­se­lig ver­ei­nen.
Unbe­kann­ter Verfasser

Allen Mit­bür­ge­rin­nen und Mit­bür­gern in Haim­hausen wün­schen wir eine besinn­li­che Advents­zeit und ein geseg­ne­tes Weihnachtsfest.

Ihre CSU Haim­hausen – Clau­dia Kops
Frauen Union – Tanja Eberl
Senio­ren Union – Jürgen Schindler
Junge Union – Felix Szymanski
mit allen Vor­stands­kol­le­gin­nen und –kol­le­gen