Koali­ti­on kas­siert kleine Was­ser­kraft­wer­ke – Kurs­kor­rek­tur nötig

Bun­des­mi­nis­ter Habeck (Grüne) schafft die För­de­rung für kleine Was­ser­kraft­an­la­gen ab. Die Ber­li­ner Ampel-Regie­rung hat uns damit ein ziem­li­ches Ei ins „Oster­pa­ket für den Ausbau der erneu­er­ba­ren Ener­gien“ gelegt. Öko­lo­gisch ori­en­tier­te Strom­erzeu­ger im Land­kreis Dachau sagen zu dieser Ver­ach­tung des seit 130 Jahren bewähr­ten Ener­gie­trä­gers Wasser: „Die wollen uns nicht mehr“, oder „nicht nach­voll­zieh­bar, …wir brau­chen doch wirk­lich jede kWh erneu­er­ba­re Ener­gie“. Der Gesetz­ent­wurf darf so nicht durch­ge­hen, denn wir wollen den Ausbau, nicht den Abbau der loka­len erneu­er­ba­ren Ener­gie­er­zeu­gung. Und da die Grünen im Gemein­de­rat beide Tras­sen ablehn­ten, wollen sie auch keine Höchst­span­nungs­lei­tung für den Import des Wind­stroms aus dem Norden. Für die CSU gilt: Hie­si­ger, siche­rer und sau­be­rer Strom für Bürger und Gewer­be geht vor.

 

 

 

 

Tages­aus­flug nach Mem­min­gen am Sams­tag, den 18. Juni 2022

Dieses Jahr bieten wir wieder einen Tages­aus­flug für alle Mit­glie­der und alle Nicht-Mit­glie­der, die mit­fah­ren möch­ten, an (vor der Corona-Pause waren wir 2019 mit 50 Per­so­nen in Rosenheim).

Die kreis­freie Stadt Mem­min­gen in Ober­schwa­ben ist das „Tor zum Allgäu“ und die Stadt der Men­schen­rech­te, auf­grund der his­to­ri­schen zwölf Arti­kel und des Mem­min­ger Frei­heits­prei­ses 1525. Nach dem Emp­fang im Rat­haus durch Ober­bür­ger­meis­ter Schil­der folgen eine Stadt­füh­rung mit dem Thema „Zauber der Alt­stadt“ und der Besuch des Stadt­fes­tes „Mem­min­ger Meile“. Zum Aus­klang gibt es einen Abste­cher nach Ottobeuren.

Abfahrt ist am 18. Juni um 7.00 Uhr in Haim­hausen Orts­mit­te vor der Post­agen­tur, Rück­kehr um ca. 21.00 Uhr. Anmel­dun­gen bitte bei Gudrun Kolbe unter 08133/​994963 oder 0157/​73797356 (Kos­ten­bei­trag 25€, Kinder 15€).

 

 

 

Neuer „60er“

Wir wün­schen Horst Prinz alles Gute zum 60. Geburts­tag, beruf­lich und privat wei­ter­hin viel Erfolg mit der EDV und den Stockschützen!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Strom­tras­se aktu­ell: Fragen an Bür­ger­meis­ter Felbermeier

Ist die Nord­tras­se für die geplan­ten Höchst­span­nungs­lei­tun­gen bereits vom Tisch?
Bgm. Fel­ber­mei­er: Jein. Die Regie­rung von Ober­bay­ern kam in der Raum­ord­nung zum Ergeb­nis Süd­t­ras­se, also an der bis­he­ri­gen Hoch­span­nungs­lei­tung. Für die Süd­t­ras­se folgt nun die detail­lier­te­re Plan­fest­stel­lung. Aber dabei kann das Pendel noch anders herum ausschlagen. 

Funk­tio­niert die Stra­te­gie der Gemeinde?
Inhalt­lich ja. Wir haben unsere Pla­nungs­ho­heit ein­ge­setzt, um einen Teil­flä­chen­nut­zungs­plan für Frei­lei­tun­gen mit Höchst­span­nung aus­zu­wei­sen, mit dem Ergeb­nis Süd­t­ras­se. Die Bezirks­re­gie­rung hat das und ins­be­son­de­re auch die rund 1.500 Unter­schrif­ten gegen die Nord­tras­se ent­lang der Hoch­stra­ße bei Inhau­sen in ihrer Beur­tei­lung erwähnt. 

Was kann die Gemein­de noch tun?  
Formal ist es noch nicht gelun­gen, unse­ren Teil­flä­chen­nut­zungs­plan von den höhe­ren Stel­len geneh­migt zu bekom­men.  Denn recht­lich gilt für solche über­grei­fen­den Vor­ha­ben eigent­lich „Ober sticht Unter“. Es kommt nicht so oft vor, dass sich eine Kom­mu­ne aktiv mit einer Posi­tiv­pla­nung „von unten“ ein­bringt.  Not­falls klagen wir die Geneh­mi­gung ein als zusätz­li­che Absi­che­rung der Süd­t­ras­se durch den dann gül­ti­gen Teil­flä­chen­nut­zungs­plan. Ein Abwei­chen davon in der Phase der Plan­fest­stel­lung wäre schwieriger.

Wie stün­den die Chan­cen, falls die Gemein­de klagt?
Laut Regie­rung von Ober­bay­ern gibt es zu so einem Fall noch keine Recht­spre­chung, also gibt es eine Chance.  Eine Klage würde einen klei­nen Bruch­teil dessen kosten, was wir bisher in der Sache auf­ge­wen­det haben.  

 

 

 

Mit 70 im Unruhestand

Wir wün­schen Klaus Modrow alles Gute zum 70. Geburts­tag, wei­ter­hin viel Erfolg mit seiner GfM und intel­li­gen­ten Dienst­leis­tun­gen für Mit­tel­ständ­ler, sowie viel Glück auf allen (Reise-)Wegen.

 

 

 

 

Ener­gie­po­li­ti­scher Antrag der CSU

Für den Vor­stand der CSU Haim­hausen bean­tra­gen Dr. Rupert Deger, Clau­dia Kops und Josef Heigl jun. die Ana­ly­se des heu­ti­gen und zukünf­ti­gen ört­li­chen Ener­gie­be­darfs und dessen Deckung. Dies ist gedacht als erster Schritt in Rich­tung  Kon­zept zum wei­te­ren Ausbau der loka­len und rege­ne­ra­ti­ven Ener­gie­er­zeu­gung. Rege­ne­ra­ti­ve Ener­gie­trä­ger sind Wasser, Sonne, Wind und Bio­mas­se. Der Antrag steht auf der Tages­ord­nung des Gemein­de­rats im Februar.

Betrach­tet werden sollen die kWh-Mengen und CO2-Tonnen (Kli­ma­ga­se) unse­rer heu­ti­gen Ener­gie­quel­len und ‑bedar­fe in Form von Strom, Wärme und Mobi­li­tät, die im Gemein­de­be­reich in den Haus­hal­ten, Betrie­ben und öffent­li­chen Ein­rich­tun­gen anfal­len. Im Jahr 2013 ent­fie­len rund 14% unse­rer Ener­gie­men­ge auf über­wie­gend sau­be­ren Strom und 86% auf meist kli­ma­schäd­lich erzeug­te Wärme und Mobilität. 

Im zwei­ten Schritt können pla­ne­ri­sche Über­le­gun­gen folgen. Dies betrifft die Mengen, Arten, Wir­kun­gen, Orga­ni­sa­ti­ons­for­men und Wirt­schaft­lich­keit einer künf­tig gestärk­ten loka­len und vor­wie­gend CO2-freien Erzeu­gung, Spei­che­rung und Ver­tei­lung von Strom und Wärme.

Der Antrag wird begrün­det damit, dass die umfas­sen­de, nach­hal­ti­ge, siche­re und kos­ten­güns­ti­ge Ener­gie­ver­sor­gung der Grund­pfei­ler unse­rer Daseins­vor­sor­ge ist.  Die jeden Bürger und jeden Betrieb tref­fen­den aktu­el­len Kos­ten­stei­ge­run­gen und Unsi­cher­hei­ten können nicht von der Hand gewie­sen werden.

Ener­gie aus Wasser, Sonne, Wind und Bio­mas­se  ermög­licht die Stär­kung der loka­len Wert­schöp­fung, indem heute von außen zuge­kauf­te und immer teu­re­re fos­si­le Ener­gie­trä­ger wie Heizöl, Erdgas, Diesel und Benzin ver­rin­gert werden. 

Ohne­hin wird sich der Strom­be­darf ver­viel­fa­chen, weil Hei­zun­gen mit Wär­me­pum­pen und Elek­tro­au­tos ener­gie­po­li­tisch vor­ge­ge­ben sind. Der Atom­strom fällt weg. Auf über 1000 hie­si­gen Dächern wäre noch Platz für Sonnenstrom.

Eine im Sep­tem­ber 2021 abge­hal­te­ne Umfra­ge im CSU-Orts­ver­band bei 61 pri­va­ten Haus­hal­ten hat eine hohe Hand­lungs­be­reit­schaft  gezeigt. Dem­nach dürf­ten sich in der heu­ti­gen Bebau­ung die Wär­me­pum­pen und der Strom vom Dach bald ver­dop­peln, Elek­tro­au­tos sogar ver­fünf­fa­chen, vgl. www​.csu​-haim​hausen​.de/​d​i​s​k​u​s​s​i​o​n​s​r​u​n​d​e​-​e​n​e​r​g​i​e​w​e​n​d​e​-​a​m​-​ort.

 

 

 

Neues Mit­glied für den Gemeinderat

Anton Rott­mair

Anton Rott­mair wird neues Gemein­de­rats­mit­glied. Er ist 47 Jahre alt, ver­hei­ra­tet und Vater zweier Kinder. Mit Fami­lie wohnt er im Inhau­ser­moos und bewirt­schaf­tet als Land­wirt­schafts­meis­ter den Fami­li­en­be­trieb  in Mai­steig.  Ehren­amt­lich ist Anton Rott­mair stark enga­giert als Got­tes­dienst­be­auf­trag­ter in Inhau­sen, als Dach­au­er Kreis­vor­sit­zen­der des Ver­bands für land­wirt­schaft­li­che Fach­bil­dung, sowie als Schatz­meis­ter der CSU Haim­hausen.  Er rückt für Thomas Kranz in den Gemein­de­rat nach, der auf eige­nen Wunsch aus fami­liä­ren Grün­den aus­schei­den möchte, und der sich herz­lich für das Ver­trau­en und die inten­si­ve Zusam­men­ar­beit in den letz­ten acht Jahren bedankt.