Arbeits­grup­pen Wasser und Energie

Wasser und Ener­gie sind grund­le­gend. Wir haben zwei Arbeits­grup­pen gebil­det, die für alle offen sind.  Bei Inter­es­se bitte ein­fach anru­fen unter 0151/​5696 2908.

Blick von der Amperbrücke Mitte August 2022 (Foto Dr. A. Schröder)

Blick von der Amper­brü­cke Mitte August 2022 (Foto Dr. A. Schröder)

Arbeits­grup­pe Wasser: In unse­rer gewohn­ten Lebens­er­fah­rung fand ein sehr tro­cke­ner Sommer nur etwa alle 20 Jahre statt. So ging es bis zum Jahr 2010. In den letz­ten 12 Jahren hatten wir fünf Tro­cken­jah­re, Ten­denz stei­gend. Seit März 2022 weist die Amper nied­rigs­te Pegel­stän­de und Was­ser­ab­fluss­men­gen auf. 

Genaue Daten über unsere Mess­stel­len gibt es im Hoch­was­ser-Nach­rich­ten­dienst und im Nied­rig­was­ser-Infor­ma­ti­ons­dienst des Baye­ri­schen Lan­des­amts für Umwelt (www​.hnd​.bayern​.de und www​.nid​.bayern​.de).  Wär­me­res Wetter, weni­ger und ungleich­mä­ßi­ge Nie­der­schlä­ge (bei uns seit Mai fast nur halber Durch­schnitt), sowie abneh­men­de Gebirgs­schnee- und Glet­scher­puf­fer führen zu sehr nied­ri­gem Grund­was­ser in unse­rem Gemein­de­be­reich und im Was­ser­ver­sor­gungs-Zweck­ver­band Frei­sing-Süd. In Eching ist der Pegel einen rekord­ver­däch­ti­gen Meter tiefer als der Durch­schnitt für die Jah­res­zeit. Dabei geht es uns hier süd­lich der Donau noch besser als anderswo.

Das Lan­des­amt für Umwelt hat bereits 2016 in der 240-sei­ti­gen Aus­ar­bei­tung „Nied­rig­was­ser in Bayern“ diese Lage fest­ge­stellt und Maß­nah­men zur Vor­sor­ge und für den Not­fall auf­ge­lis­tet, die für eine lokale Umset­zung infra­ge­kom­men.  Das betrifft u.a. die effi­zi­en­te Was­ser­nut­zung, die län­ge­re Ver­weil­dau­er des Was­sers in der Land­schaft, Was­ser­kraft­an­la­gen, Land­wirt­schaft und Bewäs­se­rung, Abwas­ser­be­sei­ti­gung, sowie Belan­ge der Fische­rei.  Damit lassen sich auch Kom­bi­na­tio­nen über­le­gen mit den der­zeit dis­ku­tier­ten Maß­nah­men zur Absi­che­rung gegen Stark­re­ge­n­er­eig­nis­se.  Auch in Haus und Betrieb kann man an Maß­nah­men denken und Erfah­run­gen dar­über austauschen.

Wir freuen uns über alle, die in dieser neuen Arbeits­grup­pe mit­ma­chen möchten!

Arbeits­grup­pe Ener­gie: Den Ausbau der loka­len und rege­ne­ra­ti­ven Ener­gie­er­zeu­gung haben wir schon länger im Visier.  Auf Initia­ti­ve der CSU hat der Gemein­de­rat im Febru­ar beschlos­sen, ein Ener­gie­kon­zept in Auf­trag zu geben.  Nach Klä­rung von Zuschüs­sen und Aus­schrei­bung durch das Rat­haus wird dieses Pro­jekt begin­nen.  Ziel ist die Ermitt­lung der heu­ti­gen und zukünf­ti­gen Ener­gie­be­dar­fe und von Alter­na­ti­ven, um die lokale Ener­gie­er­zeu­gung in Form von Strom bzw. Wärme aus­zu­bau­en. Für ein voll­stän­di­ges Kon­zept sollen auch Inves­ti­tio­nen für Spei­che­rung, Ver­tei­lung und Ein­spei­sung tech­nisch und finan­zi­ell beschrie­ben werden. Nach diesen inhalt­li­chen Haus­auf­ga­ben kann das Gesamt­bild fest­ge­legt werden, und schließ­lich die Dis­kus­si­on zu „wer macht was“ statt­fin­den.  Aber auch im eige­nen Haus oder Betrieb kann man dämmen, Hei­zun­gen opti­mie­ren oder aus­tau­schen, Strom erzeu­gen, Elek­tro­au­tos beschaf­fen etc.  Der Erfah­rungs­aus­tausch hilft dabei allen. 

Wir freuen uns über alle, die hier mit­ma­chen wollen!

 

 

Kleine Was­ser­kraft im Bun­des­tag für uns gesichert

Am 8. Juli hat der Bun­des­tag das „Oster­pa­ket“ als Novel­le des Erneu­er­ba­re-Ener­gien-Geset­zes (EEG) ver­ab­schie­det. Die in der Mai-Aus­ga­be des Gemein­de­blatts von uns gefor­der­te Kurs­kor­rek­tur zuguns­ten der klei­nen Was­ser­kraft ist dank des ver­sam­mel­ten par­la­men­ta­ri­schen Ein­sat­zes unse­rer Abge­ord­ne­ten und aller ande­ren Ver­nünf­ti­gen erfolgt: Das Habeck Minis­te­ri­um streicht nun doch nicht die För­de­rung der für Haim­hausen beson­ders wich­ti­gen Strom­erzeu­gung aus klei­nen Was­ser­kraft­an­la­gen, was diesen mit­tel­fris­tig den Boden ent­zo­gen hätte.

 

 

 

 

 

Ener­gie­the­men auch bei uns akut

Auf unse­rer Ver­samm­lung am 5. Juli begrüß­ten wir Herrn Detlef Fischer, Haupt­ge­schäfts­füh­rer im Ver­band der Baye­ri­schen Ener­gie- und Was­ser­wirt­schaft zu einem Gast­vor­trag mit leb­haf­ter Dis­kus­si­on. Hier die betref­fen­de Prä­sen­ta­ti­on zur Einsicht:

CSU Orts­ver­band Haim­hausen Teil‑1
CSU Orts­ver­band Haim­hausen Teil‑2

Kern­aus­sa­gen: Krieg, Kern­kraft-Aus und Kli­ma­neu­tra­li­tät bis 2040 erfor­dern für Strom, Wärme und Mobi­li­tät einen Total­um­bau mit noch nie gese­he­ner Geschwin­dig­keit. Luxus­pro­ble­me können nicht mehr berück­sich­tigt werden. Land­krei­se und Gemein­den spie­len für die Umset­zung die zen­tra­le Rolle. Länd­li­che Gebie­te müssen die städ­ti­schen mitversorgen.

 

 

 

 

Ehrung lang­jäh­ri­ger Mitglieder

Am 5. Juli fand die Jah­res­haupt­ver­samm­lung des CSU-Orts­ver­bands Haim­hausen mit 38 Teil­neh­mern und Gästen statt. Die dies­jäh­ri­gen Jubi­la­re wurden von unse­rem Kreis­vor­sit­zen­den und Land­tags­ab­ge­ord­ne­ten Bern­hard Sei­de­nath geehrt.

v.l. Alt­bür­ger­meis­ter Tors­ten Wende, Dr. Rupert Deger, Peter Beckel, Günay Brandt, Josef Wes-ter­mai­er, Peter Hartl, Bern­hard Seidenath

 

 

 

Aus­flug nach Memmingen

Am  18. Juni besuch­te der CSU-Orts­ver­band die schöne Stadt Mem­min­gen und wurde von Ober­bür­ger­meis­ter Schil­der (im Bild links vorne) emp­fan­gen.  Weiter ging es mit einer Stadt­füh­rung. Abends führte der Weg nach Otto­beu­ren mit seinem schö­nen Kloster.

 

 

 

Hau­ruck-Aktion Fest­zelt: 18 Tage für 1250 und 150 Jahre

Gemein­de­rat Josef Heigl jun., stv. CSU-Orts­vor­sit­zen­der und FFW-Kom­man­dant Amper­pet­ten­bach, war fast durch­ge­hend an der Fest­zelt-Aktion betei­ligt. Hier sein „Ein­satz­pro­to­koll“:

Montag, 16. Mai:  Am Anfang der Sit­zungs­wo­che des Gemein­de­rats infor­miert Bgm. Fel­ber­mei­er in der CSU-Frak­ti­ons­sit­zung aktu­ell über das Risiko für die 1250-Jahr­fei­er und das 150. Jubi­lä­um des Krie­ger- und Sol­da­ten­ver­eins auf­grund der hart­nä­cki­gen Nicht­er­reich­bar­keit des Festwirts.

Ab Diens­tag, 17. Mai: Klä­ren­des Tele­fo­nat mit Absage des Fest­wirts; Erar­bei­tung Plan B durch Fest­ko­mi­tee und Gemein­de „in 72 Stun­den am Stück“ für Zelt, Ein­rich­tung, Per­so­nal, Ver­sor­gung und Bewir­tung (ca. 5 Per­so­nen im Team).

Don­ners­tag, 19. Mai: Rund­ruf Bür­ger­meis­ter für Arbeits­ein­satz; Rund­mail CSU-Ortsverband.

Sams­tag, 21. Mai: Abla­den und Aufbau Fest­zelt (ca. 20 Per­so­nen im Arbeitseinsatz).

Sonn­tag, 22.5.:  Ver­le­gung Boden (ca. 12 P.).

Montag, 23.5.: Ein­de­cken, Deko­rie­ren und Ein­rich­ten (ca. 15 P.).

Diens­tag, 24.5.:  Aufbau Bier­ti­sche (ca. 10 P.). 

Mitt­woch, 25.5.: Im Außen­be­reich Hack­schnit­zel, Toi­let­ten und Anschlüs­se  (ca. 10 P.). 
Pünkt­lich um 17.30 Anstich!

Bis Sonn­tag, 29.5.: Täg­lich nachts Abräu­men und Tisch­rei­ni­gung, sowie mor­gens Vor­be­rei­tung zum Neu­start, Aus­bes­se­rungs­ar­bei­ten (ca. 5 P.), nächt­li­che Zelt­wa­che durch Jugend­zweck­ver­band­mit­ar­bei­ter (2 P.).

Montag, 30.5.: Abbau Zelt­ein­rich­tung (ca. 12 P.).

Mitt­woch,  1.6.: Abbau Zelt­bo­den (ca. 15 P.).

Don­ners­tag, 2.6.: Zelt­ab­bau und Ver­la­dung (ca. 15 P.).

Allen Hel­fern ist zu danken, ins­be­son­de­re aus Gemein­de und Bauhof, Fest­ko­mi­tee, Team Thea­ter­auf­bau des Kul­tur­krei­ses, dem Jugend­zweck­ver­band, und den Frei­wil­li­gen aus Ver­ei­nen und Verbänden!

 

 

Ener­gie­wen­de-Erfah­rungs­aus­tausch in Amberg und Regenstauf

Durch das Kom­pe­tenz­zen­trum für Kraft-Wärme-Kopp­lung der Ost­baye­ri­schen Techni-schen Hoch­schu­le Amberg-Weiden führ­ten die Ener­gie-Wis­sen­schaft­ler Frau Weber und Herr Conrad Mit­glie­der des Teams „Ener­gie­wen­de am Ort“ der CSU Haim­hausen: (v.r.n.l.: Dr. Mar-kus Maier, GR Martin Müller, Bgm. Peter Fel-ber­mei­er, GR Josef Heigl jun., Dr. Rupert Deger)

Am Diens­tag nach Ostern besuch­te unser Team „Ener­gie­wen­de am Ort“ die Hoch­schu­le Amberg.  Die Dis­kus­si­on mit den For­schern ver­lief auf­grund der ver­schie­de­nen Fach­rich­tun­gen in unse­rer Gruppe (Kom­mu­nal­ver­wal­tung, Forst­wirt­schaft, Land­wirt­schaft, Dekar­bo­ni­sie­rung von Auto­fa­bri­ken, Ent­wick­lung von Elek­tro­fahr­zeu­gen, Digi­ta­li­sie­rung) sehr fruchtbar. 

Die For­schungs­be­rich­te über die Was­ser­stoff-Bei­mi­schung zu Erdgas und die Erfah­run­gen mit dem Was­ser­stoff-Block­heiz­kraft­werk im unter­frän­ki­schen Haß­furt waren hochinteressant. 

Zur Ener­gie­wen­de am Ort hieß es:  Erfolg­rei­che Lösun­gen seien maß­ge­schnei­dert und beruh­ten auf der genau ermit­tel­ten Aus­gangs­la­ge im Gemein­de­ge­biet.  Häufig könne man abzie­len auf eine 30-pro­zen­ti­ge Redu­zie­rung des gesam­ten ört­li­chen Ener­gie­be­darfs aus Mobi­li­tät, Wärme und Strom. Durch die erfor­der­li­chen Umstel­lun­gen steige aber der Strom­an­teil über­pro­por­tio­nal. Des­halb seien nach Mög­lich­keit alle vor Ort pas­sen­den Wege zur Erhal­tung und Stei­ge­rung der loka­len erneu­er­ba­ren Ener­gie­er­zeu­gung und ‑ver­tei­lung zu beschreiten.

Auf dem Rück­weg durf­ten wir im Rat­haus der Markt­ge­mein­de Regenst­auf, die mit rund 16.000 Ein­woh­nern und 100 qkm Fläche um eini­ges größer ist als Haim­hausen, den Erfah­rungs­aus­tausch mit dem dor­ti­gen Bür­ger­meis­ter und seiner Ener­gie­be­auf­trag­ten abrunden.

 

 

Koali­ti­on kas­siert kleine Was­ser­kraft­wer­ke – Kurs­kor­rek­tur nötig

Bun­des­mi­nis­ter Habeck (Grüne) schafft die För­de­rung für kleine Was­ser­kraft­an­la­gen ab. Die Ber­li­ner Ampel-Regie­rung hat uns damit ein ziem­li­ches Ei ins „Oster­pa­ket für den Ausbau der erneu­er­ba­ren Ener­gien“ gelegt. Öko­lo­gisch ori­en­tier­te Strom­erzeu­ger im Land­kreis Dachau sagen zu dieser Ver­ach­tung des seit 130 Jahren bewähr­ten Ener­gie­trä­gers Wasser: „Die wollen uns nicht mehr“, oder „nicht nach­voll­zieh­bar, …wir brau­chen doch wirk­lich jede kWh erneu­er­ba­re Ener­gie“. Der Gesetz­ent­wurf darf so nicht durch­ge­hen, denn wir wollen den Ausbau, nicht den Abbau der loka­len erneu­er­ba­ren Ener­gie­er­zeu­gung. Und da die Grünen im Gemein­de­rat beide Tras­sen ablehn­ten, wollen sie auch keine Höchst­span­nungs­lei­tung für den Import des Wind­stroms aus dem Norden. Für die CSU gilt: Hie­si­ger, siche­rer und sau­be­rer Strom für Bürger und Gewer­be geht vor.