Neues Mitglied

Neu gewähl­ter Orts­vor­sit­zen­der der Jun­gen Uni­on

Mit Felix Szy­man­ski freu­te sich Orts­vor­sit­zen­de Clau­dia Kops, ein wei­te­res neu­es CSU Mit­glied in ihrem Orts­ver­band begrü­ßen zu dür­fen.

Felix, der seit 2016 ein sehr enga­gier­tes Mit­glied im Orts­ver­band der Jun­gen Uni­on ist, wur­de Ende Febru­ar bei der Jah­res­haupt­ver­samm­lung zum neu­en Orts­vor­sit­zen­den der Jun­gen Uni­on Haim­hausen gewählt.

Im Vor­feld der Ver­samm­lung über­reich­te die CSU Orts­vor­sit­zen­de Clau­dia Kops ihrem neu­en Mit­glied gemein­sam mit der ehe­ma­li­gen JU Orts­vor­sit­zen­den Katha­ri­na Neu­mann und Bür­ger­meis­ter Peter Fel­ber­mei­er die CSU Will­kom­mens-Tas­se und begrüß­ten Felix Szy­man­ski im Team der CSU Haim­hausen.

Prof. Dr. Angelika Niebler kommt nach Haimhausen

Prof. Dr. Ange­li­ka Nie­b­ler, MdEP, wird 2019 Ehren­gast und Fest­red­ne­rin beim tra­di­tio­nel­len Neu­jahrs­emp­fang der CSU Haim­hausen sein.
Ich freue mich sehr über ihre Zusa­ge und dass wir Frau Dr. Nie­b­ler in Haim­hausen begrü­ßen dür­fen so die Orts­vor­sit­zen­de Clau­dia Kops.
Der Emp­fang wird am Frei­tag, den 18. Janu­ar 2019 von 18.00 Uhr an im Audi­to­ri­um der Bava­ri­an Inter­na­tio­nal School in Haim­hausen statt­fin­den.
Der CSU Neu­jahrs­emp­fang rich­tet sich auch und gera­de an die­je­ni­gen, die sich in den zahl­rei­chen Ver­ei­nen in Haim­hausen ehren­amt­lich enga­gie­ren. Dies soll ein klei­nes Dan­ke­schön für die unschätz­ba­re Leis­tung der frei­wil­lig Täti­gen für die Orts­ge­mein­schaft sein.
Frau Prof. Dr. Ange­li­ka Nie­b­ler, MdEP, setzt die Rei­he hoch­ka­rä­ti­ger Red­ner bei den Neu­jahrs­emp­fän­gen in Haim­hausen fort, die tra­di­ti­ons­ge­mäß von CSU, Frau­en Uni­on, Senio­ren Uni­on und Jun­ger Uni­on gemein­sam aus­ge­rich­tet wer­den.
2018 zeich­ne­te Dr. Tho­mas Gop­pel, MdL, Staats­mi­nis­ter a.D., in sei­ner Fest­re­de den Auf­stieg Bay­erns vom eins­ti­gen Agrar­land an die Spit­ze der deut­schen Bun­des­län­der nach. Dr. Gop­pel, der auch Prä­si­dent des Baye­ri­schen Musik­ra­tes ist, zog die Haim­hauser Dorf­mu­sik als Vor­bild für gesell­schaft­li­ches Funk­tio­nie­ren her­an.
Frau Prof. Dr. Ange­li­ka Nie­b­ler, MdEP, ist seit 1999 Mit­glied des Euro­päi­schen Par­la­ments.
Im Euro­päi­schen Par­la­ment war Nie­b­ler von 2007 bis 2009 Vor­sit­zen­de des ein­fluss­rei­chen Aus­schus­ses für Indus­trie, For­schung und Ener­gie. Sei der Euro­pa­wahl 2009 ist sie auch Mit­glied des Aus­schus­ses für die Rech­te der Frau und die Gleich­stel­lung der Geschlech­ter.
Von 1999 bis 2009 war Ange­li­ka Nie­b­ler Bezirks­vor­sit­zen­de der Frau­en Uni­on Ober­bay­ern.
Seit 2009 ist sie die Vor­sit­zen­de der Frau­en Uni­on Bay­ern, der zweit­größ­ten Arbeits­ge­mein­schaft der CSU. Im Jahr 2015 wur­de Dr. Nie­b­ler zur stell­ver­tre­ten­den Par­tei­vor­sit­zen­den der CSU gewählt.

Wahlergebnis in Haimhausen genauer betrachtet

Hier ein paar Stich­punk­te zur Wahl:

  • Die Wahl­be­tei­li­gung lag in Haim­hausen bei 80,7% -
    vor 5 Jah­ren hat­ten wir 71,2%
  • Da Wahl­lo­kal – die Schul­au­la — öff­ne­te um 8.00. Hier war­te­ten bereits die ers­ten Wäh­ler auf Ein­lass und so ging es den gan­zen Tag über wei­ter. Um die Mit­tags­zeit stan­den bei eini­gen Stimm­be­zir­ken die Wäh­ler in 2-er Rei­hen an, so dass man war­ten muss­te bis man auch in die Wahl­ka­bi­ne kam. Die letz­ten Wäh­ler gin­gen um kurz vor 18.00 Uhr so dass um 18.00 mit dem Aus­zäh­len begon­nen wer­den konn­te.
  • Bern­hard Sei­de­nath, MdL hat­te in Haim­hausen bei den Erst­stim­men: 36,2% (2013:49,2%) bei den Zweit­stim­men: 34,4% (2013: 49,1%) – ins­ge­samt war er bei den Erst­stim­men nur in Haim­hausen bes­ser als bei der Zweit­stim­me. Die CSU im Land­kreis erreich­te 34,2%.
  • Die AfD hat in Haim­hausen Erst­stim­men 7,0% und Zweit­stim­men 7,5% erhal­ten, im Land­kreis 9,2%.
  • Auf­grund der hohen Wahl­be­tei­li­gung hat sich natür­lich auch das Aus­zäh­len bis spät in die Nacht hin­ein­ge­zo­gen.

Die amt­li­chen Wahl­er­geb­nis­se fin­det man auf den Sei­ten des Land­rats­am­tes.

Einkaufsmöglichkeiten in Haimhausen – was bringt die Zukunft

In Haim­hausen wird der Nah­kauf seit 13 Jah­ren von Herrn Ungnad­ner betrie­ben. Die­ser wird aber sehr wahr­schein­lich 2021 auf­hö­ren. Des­halb arbei­tet der CSU Orts­ver­band schon jetzt inten­siv dar­an, wie die Ver­sor­gung der Bür­ger danach auf­recht­erhal­ten wer­den kann. Dies ist ein zen­tra­les, sehr wich­ti­ges The­ma der CSU-Haim­hausen, mit dem Ziel, dass Haim­hausen nicht ohne Ver­brau­cher­markt sein wird.

Aus die­sem Grund füh­ren wir, CSU Orts­vor­sit­zen­de Clau­dia Kops mit Team, ein Gespräch mit Bür­ger­meis­ter Peter Fel­ber­mei­er, um die aktu­el­le Sach­la­ge und die Zukunfts­plä­ne auf­zu­zei­gen.

CSU: Wenn 2021 Herr Ungnad­ner mit sei­nem Nah­kauf auf­hört, wie ist dann die Ver­sor­gung, gera­de für älte­re Leu­te, sowie Eltern mit Kin­der­wa­gen, die ohne Auto ein­kau­fen wol­len etc., sicher­ge­stellt? Ist eine Ver­län­ge­rung oder ein ande­rer Päch­ter mög­lich?

BGM: Zunächst dür­fen wir uns bei Herrn Ungandner für die lan­ge Zeit als Ein­zel­kämp­fer für das Betrei­ben des Mark­tes bedan­ken. Sein Laden ist Anlauf­punkt für vie­le Mit­bür­ger, die kei­ne Mög­lich­keit haben, die gro­ßen Dis­coun­ter in den Nach­bar­ge­mein­den zu errei­chen. Sein reich­hal­ti­ges Sor­ti­ment sicher­te immer, dass jeder das bekam, was er woll­te und brauch­te.

Die Gemein­de kann bei der Sicher­stel­lung von Ein­kaufs­mög­lich­kei­ten Rah­men­be­din­gun­gen bie­ten, bei­spiels­wei­se ein ent­spre­chen­des Bau­recht schaf­fen. Selbst einen Markt zu betrei­ben bzw. zu inves­tie­ren, ist kei­ne ori­gi­nä­re Auf­ga­be einer Gemein­de. Nach unse­ren Kennt­nis­sen und Infor­ma­tio­nen wird sich nach Been­di­gung der Akti­vi­tä­ten von Herrn Ungnad­ner kein Betrei­ber mehr fin­den, der die­sen Markt so wei­ter­führt. Even­tu­ell ist an glei­cher Stel­le ein Bio­la­den mit Kaf­fee, Sitz­ecke etc. eine Mög­lich­keit. Posi­ti­ve Gesprä­che lau­fen schon mit dem Eigen­tü­mer.

Vor­stell­bar ist bei­spiels­wei­se eine Koope­ra­ti­on mit der Nach­bar­schafts­hil­fe, die gera­de älte­re Leu­te beim Ein­kau­fen unter­stützt. Auch ein Lie­fer­ser­vice ab einem bestimm­ten Ein­kaufs­be­trag lie­ße sich sicher­lich rea­li­sie­ren. Dies erleich­tert den Ein­kauf für die­je­ni­gen Mit­bür­ger, die kein Auto zur Ver­fü­gung haben oder auch für Eltern, die mit dem Kin­der­wa­gen immer nur gerin­ge Men­gen trans­por­tie­ren kön­nen.

Jeder Mit­bür­ger soll im Rah­men sei­ner Mög­lich­kei­ten sei­ne Ein­käu­fe in Haim­hausen erle­di­gen kön­nen, ohne dafür in die Nach­bar­ge­mein­den fah­ren zu müs­sen.

CSU: Wie kann man den Ein­kauf für die Haim­hauser „schmack­haf­ter“ machen, so dass ein Laden im Orts­kern erhal­ten wer­den kann?

BGM: Dies ist nahe­zu aus­schließ­lich eine Fra­ge der Wirt­schaft­lich­keit. Bei einer ent­spre­chen­den Nut­zung der Ein­kaufs­mög­lich­keit, ist dies denk­bar. Aller­dings immer abge­stimmt auf das geän­der­te Ein­kaufs­ver­hal­ten der Haim­hauser.

CSU: Wel­che alter­na­ti­ven Stand­or­te gibt es und wie sind hier die Chan­cen, dass sich hier ein Voll­sor­ti­men­ter ansie­delt?

BGM: Neue Stand­or­te müs­sen mit den Inves­to­ren abge­stimmt sein. Die­se Stand­or­te wer­den nur an einer ent­spre­chend fre­quen­tier­ten Stra­ße lie­gen, da die Inves­to­ren auch den Pen­del­ver­kehr mit berück­sich­ti­gen. Vor­ge­sprä­che haben erge­ben, dass eigent­lich nur zwei bis drei Stand­or­te in Fra­ge kom­men. Ich füh­re bereits inten­si­ve Gesprä­che mit Grund­stücks­be­sit­zern und Inves­to­ren.

CSU: Wie stel­len Sie sich einen neu­en Super­markt vor? Bei den gro­ßen Ket­ten wer­den ja ger­ne groß­zü­gi­ge Flä­chen für Park­plät­ze geplant. Passt dies in das Orts­bild von Haim­hausen?

BGM: Wir spre­chen ger­ne von dem Begriff des Voll­sor­ti­ment­ers, wie uns allen sicher­lich bekannt ist. Ein Voll­sor­ti­men­ter löst jedoch auch ent­spre­chend Ver­kehr durch Kun­den, aber auch Anlie­fer­ver­kehr aus. Die­se könn­te natür­lich zu Nut­zungs­kon­flik­ten mit Woh­nun­gen füh­ren. Eine gute Ver­kehrs­pla­nung, sowie qua­li­ta­ti­ve hoch­wer­ti­ge Archi­tek­tur, die ins Orts­bild passt, ist daher uner­läss­lich. In allen bis­her geführ­ten Vor­ge­sprä­chen mit Inves­to­ren wur­de signa­li­siert, dass auf das Orts­bild ent­spre­chend Rück­sicht genom­men wird. Hier wird der Gemein­de­rat bei der Bau­an­trags­stel­lung sei­ne Vor­stel­lun­gen ein­brin­gen müs­sen.

CSU: Wie sehen Sie die Chan­cen, dass ein neu­er Super­markt ange­nom­men wird? Vie­le fah­ren ja auf dem Weg zur Arbeit über Unter­schleiß­heim oder Fah­renz­hau­sen und kau­fen dann auf dem Weg ein.

BGM: Es ver­steht sich von selbst, dass unser Ort zu kei­ner Zeit ohne Ein­kaufs­mög­lich­kei­ten sein wird. Für Haim­hausen ist eine den Bedürf­nis­sen ange­pass­te Ein­kaufs­mög­lich­keit zwin­gend. Ich gehe künf­tig von einem ver­bes­ser­ten und grö­ße­ren Sor­ti­ment aus. Die­se Bedürf­nis­se sind bei einem Voll­sor­ti­men­ter gege­ben. Zudem gibt es Sta­tis­ti­ken über Kauf­kraft der Gemein­de und die Kauf­kraft­wan­de­run­gen in ande­ren Gemein­den.

Durch mei­ne lan­ge Tätig­keit in der Gemein­de sind immer wie­der Hin­wei­se ein­ge­gan­gen, sei es durch Gesprä­che mit unse­ren Bür­ge­rin­nen und Bür­gern, in der Bür­ger­sprech­stun­de oder auf Bür­ger­ver­samm­lun­gen, dass es einen hohen Bedarf gibt.

Unser gemein­sa­mes Ziel ist, die Lebens­mit­tel­ver­sor­gung in der Gemein­de nicht nur zu hal­ten, son­dern das Ange­bot und den Ser­vice zu ver­bes­sern. Eine Zeit ohne Ein­kauf­mög­lich­kei­ten wird es nicht geben dür­fen.

Ein herz­li­ches Dan­ke­schön für Ihre genom­me­ne Zeit und dass Sie uns, der CSU Haim­hausen, für das Inter­view zur Ver­fü­gung gestan­den haben.

Micha­el Nie­der­mair, CSU-Haim­hausen