Jah­res­haupt­ver­samm­lung mit Neu­wahl bei der CSU Haim­hausen

Clau­dia Kops im Amt der Orts­vor­sit­zen­den bestä­tigt

Der CSU Orts­ver­band Haim­hausen hat auf seiner Orts­haupt­ver­samm­lung den Vor­stand sowie die Dele­gier­ten und Ersatz­de­le­gier­ten in die Kreis­ver­tre­ter­ver­samm­lung neu gewählt. 45 der 126 Mit­glie­der waren gekom­men, um die poli­ti­schen Wei­chen für die nächs­ten zwei Jahre zu stel­len. Neben Bür­ger­meis­ter Peter Fel­ber­mei­er freute sich die Orts­vor­sit­zen­de auch den CSU Kreis­vor­sit­zen­den und Stimm­kreis­ab­ge­ord­ne­ten Bern­hard Sei­de­nath, MdL begrü­ßen zu dürfen. Bei der Jah­res­haupt­ver­samm­lung im voll­be­setz­ten Saal der Kul­tur­Kreis­Knei­pe bestä­tig­ten die Mit­glie­der Clau­dia Kops für wei­te­re zwei Jahre im Amt der Orts­vor­sit­zen­den. In der vom CSU Kreis­vor­sit­zen­den Bern­hard Sei­de­nath, MdL, gelei­te­ten Wahl, wurden Katha­ri­na Neu­mann, Bern­hard Gehrin­ger und Micha­el Nie­der­mair zu den drei stell­ver­tre­ten­den Orts­vor­sit­zen­den bestimmt. Jürgen Schind­ler, trat als stell­ver­tre­ten­der Vor­sit­zen­der nicht mehr an, da er als Senio­ren Union Orts­vor­sit­zen­der auto­ma­tisch dem engen Vor­stand ange­hört. Martin Müller fun­giert künf­tig als Schrift­füh­rer und Anton Rott­mair wurde in seiner Posi­ti­on als Schatz­meis­ter bestä­tigt. Thomas Mit­ter­mair, gehört dem geschäfts­füh­ren­den Vor­stand der CSU Haim­hausen wei­ter­hin als Frak­ti­ons­vor­sit­zen­der an.

Für die beiden lang­jäh­ri­gen Mit­glie­der, dem CSU Ehren­vor­sit­zen­den, Alt­bür­ger­meis­ter und Ehren­bür­ger Franz Laum­ba­cher und Alfred Maier, wurde am Beginn der Ver­samm­lung eine Gedenk­mi­nu­te ein­ge­legt.
In ihrem Rechen­schafts­be­richt erin­ner­te Clau­dia Kops an die vielen Ver­an­stal­tun­gen des ver­gan­ge­nen Jahres. „Die Jah­res­haupt­ver­samm­lung lie­fert uns immer wieder einen guten Grund, Rück­schau auf das ver­gan­ge­ne Jahr zu halten aber auch zu über­le­gen, was das neue Jahr brin­gen könnte“ so Clau­dia Kops am Beginn ihrer Rede. „Poli­tisch gese­hen, steht der CSU und dem Kon­ti­nent eine „his­to­ri­sche Wahl bevor“, da mit Man­fred Weber erst­mals ein CSU Poli­ti­ker als EVP Spit­zen­kan­di­dat zur Euro­pa­wahl antritt und berech­tig­te Chan­cen hat als erster Bayer, Prä­si­dent der EU Kom­mis­si­on und damit einer der wich­tigs­ten Poli­ti­ker des Kon­ti­nents zu werden so Kops.
Für uns Gemein­den steht am 15. März 2020 die Kom­mu­nal­wahl an und der Wahl­kampf der nach der Som­mer­pau­se mit aller Kraft begin­nen wird. Lang­wei­lig wird es uns 2019 nicht so die Orts­vor­sit­zen­de. Die Bür­ger­nä­he bestimmt unser Han­deln, das leben wir und wollen dies auch wei­ter­hin tun. Haim­hausen ist eine lebens­wer­te Heimat, wir setzen uns mit ganzer Kraft für unser schö­nes Haim­hausen ein und stehen für christ­li­che, sozia­le und umwelt­ge­rech­te Werte, so die Orts­vor­sit­zen­de. Als CSU wollen wir „gemein­sam zu neuer Stärke“ finden. Vor der CSU und für unse­ren Orts­ver­band liegt ein Jahr mit vielen Auf­ga­ben aber auch mit großen Chan­cen so Clau­dia Kops.

Bür­ger­meis­ter Peter Fel­ber­mei­er sprach in seinem Gruß­wort unter ande­rem das große Bau­pro­jekt der „Sanie­rung und Erwei­te­rung der Sport­hal­le Haim­hausen sowie den Neubau der Mensa“ an, berich­te­te von der Durch­füh­rung eines Bür­ger­ent­scheids im Zusam­men­hang mit der geplan­ten Ansie­de­lung eines Ver­brau­cher­mark­tes am Kramer Kreuz und teilte einen Zwi­schen­be­richt zum Bau des Mehr­zweck­ge­bäu­des neben dem Rat­haus mit.
Im Baye­ri­schen Land­tag hat sich nach der Wahl eini­ges ver­än­dert so der
CSU Kreis­vor­sit­zen­de und Stimm­kreis­ab­ge­ord­ne­te Bern­hard Sei­de­nath in seinem Gruß­wort. Er berich­te­te er über 100 Tage Schwarz-Orange Koali­ti­on.
Den neuen CSU Orts­vor­stand kom­plet­tie­ren die Bei­sit­zer:
Gün­ther Kolbe, Thomas Mit­ter­mair, Fried­rich Bräu­nin­ger, Dr. Rupert Deger, Ger­lin­de Doniat, Anita Demm­ler, Beate Hein­rich, Tanja Eberl und Peter Weih­berg.
Als Kas­sen­prü­fer fun­gie­ren künf­tig: Günay Brandt und Gudrun Kolbe

FU Orts­haupt­ver­samm­lung

Bei der am 25. Januar 2019 statt­ge­fun­de­nen Orts­haupt­ver­samm­lung freute sich die Orts­vor­sit­zen­de Ange­li­ka Dudyka neben den Mit­glie­derin­nen auch die Kreis­vor­sit­zen­de der Frau­en­Uni­on Anne­lie­se Kowatsch, die CSU Orts­vor­sit­zen­de Clau­dia Kops, Bgm. Peter Fel­ber­mei­er sowie den CSU Kreis­vor­sit­zen­den Bern­hard Sei­de­nath MdL begrüs­sen zu können.

In seinem Gruß­wort berich­te­te der Bür­ger­meis­ter Peter Fel­ber­mei­er über die aktu­el­le Orts­po­li­tik und über den Stand­ort eines Ver­brau­cher­mark­tes. Kreis­vor­sit­zen­der Bern­hard Sei­de­nath MdL berich­te­te kurz aus dem Land­tag und ging auf die bevor­ste­hen­de Euro­pa­wahl sowie auf die im Jahr 2020 statt­fin­den­de Kom­mu­nal­wah­len ein.

Bevor die Orts­vor­sit­zen­de über die im Jahr 2018 statt­ge­fun­de­nen Akti­vi­tä­ten berich­te­te, sprach sie über 100 Jahre Frau­en­wahl­recht, die Gleich­stel­lung der Frauen und die Alters­ar­mut, die über­wie­gend weib­lich ist.

Gemein­sam mit der FU Kreis­vor­sit­zen­den Anne­lie­se Kowatsch ehrte Ange­li­ka Dudyka lang­jäh­ri­ge Mit­glie­derin­nen für Ihre Treue zur Frau­en­Uni­on mit Ehren­ur­kun­de und mit einer Blume. Für 35 Jahre Mit­glied­schaft wurde Hil­de­gard Bau­mann, Sieg­lin­de Heigl und Mari­an­ne Necker geehrt. Für 20 Jahre Mit­glied­schaft wurde Christl Haritz und Isa­bel­la Käser und für 10 Jahre Manue­la Hachin­ger, Doris Rösi­cke und Frieda Witt­mann geehrt.

Leider konn­ten keine Neu­wah­len vor­ge­nom­men werden, da nach 12jähriger Tätig­keit im Orts­vor­stand, zuletzt seit 2015 als deren Vor­sit­zen­de, Ange­li­ka Dudyka ihr Amt zur Ver­fü­gung stell­te.
Neben ihr stell­te sich die Stell­ver­tre­te­rin Beate Hein­rich und die Schatz­meis­te­rin Elfrie­de Meier eben­falls nicht mehr zur Wahl.
Gerne hätte Ange­li­ka Duyka einen gere­gel­ten Über­gang des Orts­vor­stan­des vor­ge­nom­men, jedoch stell­ten sich keine Damen für die Auf­ga­ben im Vor­stand zur Ver­fü­gung.
Des­halb wurde von den anwe­sen­den Mit­glie­derin­nen der ein­stim­mi­ge Beschluss gefasst, den FU Orts­ver­band “Vor­stands­los” für ein Jahr ruhen zu lassen.

Veröffentlicht unter FU

Par­tei­tag der Christ­lich-Sozia­len Union am 19. Januar 2019

Beim 84. Par­tei­tag der CSU am Sams­tag, den 19. Januar 2019 in der Klei­nen Olym­pia­hal­le Mün­chen, wurde Dr. Markus Söder mit 87,42% zum neuen Par­tei­vor­sit­zen­den gewählt.
Horst See­ho­fer hat vor der Neu­wahl des Par­tei­vor­sit­zen­den, Dr. Markus Söder als seinen Nach­fol­ger vor­ge­schla­gen.

Nach seiner Wahl beton­te Dr. Markus Söder „es ist mir eine rie­si­ge Ehre in so große Fuß­stap­fen treten zu können“.

Seine Pläne für die CSU fasst Söder in drei Begrif­fen zusam­men:
Part­ner­schaft, Profil, Erneue­rung.
Markus Söder will die CSU brei­ter auf­stel­len, die Basis inten­si­ver ein­bin­den und die Partei für mehr Junge, Frauen und Außen­ste­hen­de öffnen.

Ein Jahr­zehnt führte Horst See­ho­fer als Par­tei­vor­sit­zen­der die CSU und stand als Minis­ter­prä­si­dent an der Spitze der baye­ri­schen Staats­re­gie­rung.
Als Basis seiner Poli­tik hat er stets die „Koali­ti­on mit den Bür­gern“ gese­hen.
„Poli­tik ist immer Dienst am Men­schen. Das ist der Kom­pass meiner Tätig­keit als Vor­sit­zen­der gewe­sen: Ver­ach­tet mir die klei­nen Leute nicht!“ so See­ho­fer.
Mit über­wäl­ti­gen­der Mehr­heit wurde Horst See­ho­fer am Par­tei­tag zum CSU Ehren­vor­sit­zen­den gewählt.

Auf dem Par­tei­tag, bot sich der CSU Orts­vor­sit­zen­den Clau­dia Kops, die als Dele­gier­te für den Kreis­ver­band Dachau teil­nahm, die Gele­gen­heit mit Monika Hohl­mei­er, MdEP, ins Gespräch zu kommen.
Ich freue mich schon sehr, Monika Hohl­mei­er bei unse­rem „Poli­ti­schen Stamm­tisch“ am Sonn­tag, den 31. März 2019 in der Kul­tur­Kreis­Knei­pe , als Dis­kus­si­ons­teil­neh­me­rin begrü­ßen zu dürfen so Clau­dia Kops.

Prof. Ange­li­ka Nie­b­ler, MdEP, ver­ewigt sich

Bei ihrem Besuch anläss­lich des CSU Neu­jahrs­emp­fangs am
18. Januar 2019, hat sich Prof. Ange­li­ka Nie­b­ler, MdEP, auch in das
Gol­de­ne Buch der Gemein­de Haim­hausen ein­ge­tra­gen.
Vor den Augen der rund 300 Teil­neh­mer schrieb sie am Ende des
offi­zi­el­len Teils auf der Bühne fol­gen­den Text in das Gol­de­ne Buch:

Haim­hausen und seinen Bür­ge­rin­nen und Bür­gern alles Gute und
viel euro­päi­schen Geist!
Herz­li­chen Dank für die wun­der­ba­re Gast­freund­schaft“,
Ihre Ange­li­ka Nie­b­ler

Neu­jahrs­emp­fang der CSU Haim­hausen

Ehren­gast und Fest­red­ne­rin war am Frei­tag, den 18. Januar 2019 auf dem tra­di­tio­nel­len Neu­jahrs­emp­fang der CSU Haim­hausen, Prof. Ange­li­ka Nie­b­ler, MdEP, stell­ver­tre­ten­de Par­tei­vor­sit­zen­de der CSU und Lan­des­vor­sit­zen­de der Frauen Union.

Meine Aner­ken­nung und mein beson­de­rer Dank, gebührt heute Abend all jenen, die ihren Erfolg 2018 im täg­li­chen Mit­ein­an­der gesucht und gefun­den haben. Sie waren es, die ein Netz aus leben­di­gen Ver­bin­dun­gen mit ihren Gedan­ken, mit ihren Worten und Taten von Mensch zu Mensch geknüpft haben so die CSU Orts­vor­sit­zen­de Clau­dia Kops in ihrer Begrü­ßung.
Rund 300 Gäste konnte Clau­dia Kops, — auch im Namen der FU Orts­vor­sit­zen­den Ange­li­ka Dudyka, SEN Orts­vor­sit­zen­den Jürgen Schind­ler und der JU Orts­vor­sit­zen­den Katha­ri­na Neu­mann – beim tra­di­tio­nel­len Neu­jahrs­emp­fang der CSU im Audi­to­ri­um der Bava­ri­an Inter­na­tio­nal School will­kom­men heißen.
Neben zahl­rei­chen Gästen aus den meis­ten Land­kreis­ge­mein­den und auch Nach­bar­land­krei­sen waren unter ihnen auch viele ehren­amt­lich Tätige.
„Es sind die Begeg­nun­gen mit Men­schen, die das Leben lebens­wert machen.“
„Beim Recher­chie­ren bin ich auf ein
Zitat des fran­zö­si­schen Schrift­stel­lers und Jour­na­lis­ten, Guy de Mau­pas­sant, auf­merk­sam gewor­den und ich finde dieses als ein gutes Motto für den heu­ti­gen Abend“ so Clau­dia Kops.
In ihrer dies­jäh­ri­gen Begrü­ßungs­re­de galt der Orts­vor­sit­zen­den
das beson­de­re Augen­merk dem Ehren­amt mit Blau­licht und Sirene. An 365 Tagen im Jahr, 24 Stun­den am Tag, enga­gie­ren sich in Bayern bei den Feu­er­weh­ren, Tech­ni­schen Hilfs­werk, dem Roten Kreuz und den frei­wil­li­gen Hilfs­or­ga­ni­sa­tio­nen rund 430.000 Ein­satz­kräf­te ehren­amt­lich.
Neben dem Ehren­amt mit Blau­licht, ging Clau­dia Kops unter ande­rem auch auf die Ehren­amt­li­chen des Eli­sa­beth-Hos­piz­ver­eins Dachau ein, die sich selbst „Freun­de auf Zeit“ beschrei­ben und im Herbst letz­ten Jahres ihr 20-jäh­ri­ges Bestehen fei­er­ten, auf das 25-jäh­ri­ge Bestehen der „Helfer vor Ort“ in Haim­hausen, die recht­zei­tig zu ihrem Jubi­lä­um ein neues Fahr­zeug beka­men sowie auf vier Jahr­zehn­te „sozia­les Enga­ge­ment für ihre Mit­men­schen am Ort“, der Haim­hauser Nach­bar­schafts­hil­fe.
Bür­ger­meis­ter Peter Fel­ber­mei­er, ging in seinem Gruß­wort auf Themen wie die Breit­band­ver­sor­gung in Haim­hausen, die bereits begon­ne­nen Bau­maß­nah­men der Schul­turn­hal­le sowie die Pla­nun­gen für 30 geför­der­te Woh­nun­gen und 12 Eigen­tums­woh­nun­gen im Bau­land­mo­dell ein. Auch auf die Ange­le­gen­heit „Ansied­lung eines Ver­brau­cher­mark­tes am Kramer Kreuz“ ging der Bür­ger­meis­ter in seinem Gruß­wort ein.
Zu einer wahren „Lie­bes­er­klä­rung an Europa“ wurde die Fest­re­de von Prof. Ange­li­ka Nie­b­ler. Es sei eine große Errun­gen­schaft, ohne Gren­zen in Europa reisen zu können und auch eine gemein­sa­me Wäh­rung zu haben. Brei­ten Raum in Ange­li­ka Nie­b­lers Anspra­che nahm der Brexit ein: „Den Aus­tritt Groß­bri­tan­ni­ens aus der EU halte ich für einen großen Fehler“, erklär­te Nie­b­ler und beton­te, dass „unsere Türen offen“ blie­ben. Das Pro­blem sei, dass die Briten nicht wüss­ten, was sie woll­ten. Nie­b­ler hofft des­halb auf ein zwei­tes Refe­ren­dum und gibt die Hoff­nung nicht auf, dass das Ver­ei­nig­te König­reich in die EU-Gemein­schaft zurück­keh­re. Eine aktu­el­le Her­aus­for­de­rung sei der gemein­sa­me Kampf gegen den Terror. Nie­b­ler schil­der­te ein­drück­lich den Abend des Ter­ror­an­schlags in Straß­burg, den sie – wie alle Europa-Abge­ord­ne­ten – live mit­er­lebt habe. Hier­aus zog die Lan­des­vor­sit­zen­de der Frauen Union den Schluss: „Ter­ro­ris­ten kennen keine Gren­zen in Europa. Dafür müssen alle zusam­men halten. Wir brau­chen Europa nicht für die vielen Klei­nig­kei­ten, son­dern für die großen Linien.“ Nie­b­ler rief dazu auf, „Europa gemein­sam weiter zu ent­wi­ckeln“. Europa lebe von der Viel­falt. „Die Regio­na­li­tät und die Ver­wur­ze­lung in der eige­nen Heimat – das macht Europa aus“, so Nie­b­ler: „Man kann Haim­hauser, Bayer, Deut­scher und gleich­zei­tig Euro­pä­er sein.“ Zudem dürfe nicht ver­ges­sen werden: „Bayern liegt im Herzen Euro­pas.“
Inso­weit sei die Euro­pa­wahl am 26. Mai 2019 eine „Schick­sals­wahl, weil Popu­lis­ten in vielen Län­dern Euro­pas das Rad zurück drehen woll­ten.“
CSU Kreis­vor­sit­zen­der und Land­tags­ab­ge­ord­ne­ter Bern­hard Sei­de­nath dankte Ange­li­ka Nie­b­ler in seinem Schluss­wort für ihre Fest­re­de. Gerade die Bava­ri­an Inter­na­tio­nal School (BIS) sei ein tolles Bei­spiel dafür, wie das große Frie­dens­pro­jekt Europa funk­tio­nie­re: „Jugend­li­che vieler Natio­nen lernen hier gemein­sam und stüt­zen sich gegen­sei­tig, um an der wei­te­ren Ent­wick­lung unse­rer Gesell­schaft, ja der ganzen Welt mit­zu­ar­bei­ten. Die Alumni der BIS sind über die ganze Welt ver­streut – Haim­hausen hat Freun­de über den gesam­ten Erd­ball!“, so Sei­de­nath. In Frie­den leben zu dürfen, sei bei­lei­be keine Selbst­ver­ständ­lich­keit. Unsere Vor­fah­ren und fast alle Men­schen der Erde wären froh, wenn sie so leben könn­ten wie die Bayern im Jahr 2019: mit einer sta­bi­len Demo­kra­tie und mit einer tollen Ver­fas­sung, die in diesem Jahr eben­falls einen runden Geburts­tag feiert: unser Grund­ge­setz wird 70 Jahre alt. „Ganz vorne fasst das Grund­ge­setz die Lehren aus zwölf Jahren Nazi-Schre­ckens­herr­schaft und nicht für mög­lich gehal­te­nen Zivi­li­sa­ti­ons­bruch in nur sechs Worten zusam­men: „Die Würde des Men­schen ist unan­tast­bar.“ Dies gilt gerade für die Schwächs­ten in unse­rer Gesell­schaft: die Älte­ren und Ältes­ten, die Jungen und Jüngs­ten, die Pfle­ge­be­dürf­ti­gen, die Men­schen mit Behin­de­rung“, so Sei­de­nath. Des­halb för­de­re der Frei­staat die Pfle­ge­be­dürf­ti­gen mit dem Lan­des­pfle­ge­geld, die Jüngs­ten mit dem Fami­li­en­geld und die Heb­am­men mit einem Heb­am­men-Bonus und einer Nie­der­las­sungs­prä­mie für frei­be­ruf­li­che Heb­am­men. Des­halb för­de­re der Frei­staat auch das Hospiz- und Pal­lia­tiv­we­sen und des­halb habe er auch ein Seh­be­hin­der­ten­geld und ein Taub­blin­den­geld ein­ge­führt: „Das ist eine humane Gesell­schaft“, erklär­te Sei­de­nath und schloss – neben einem Dank an alle Ehren­amt­li­chen – mit dem Zitat von Franz Josef Strauß: „Bayern ist unsere Heimat, Deutsch­land unser Vater­land und Europa unsere Zukunft!“
Das schon zur Tra­di­ti­on gewor­de­ne
Gast­ge­schenk – ein Aqua­rell von Dr. Andre­as Schrö­der – erhielt Prof. Ange­li­ka Nie­b­ler von Clau­dia Kops, Bern­hard Sei­de­nath und Bür­ger­meis­ter Peter Fel­ber­mei­er über­reicht. In diesem Jahr zeigt es „Sehens­wür­dig­kei­ten von Mün­chen“.
Die Haim­hauser Dorf­mu­sik unter der Lei­tung ihrer Diri­gen­tin Emma Morris, die den Abend musi­ka­lisch umrahm­te, been­de­te den offi­zi­el­len Teil mit der Bayern-Hymne, dem Deutsch­land-Lied und der Europa-Hymne.