Infostand in Haimhausen zur bevorstehenden Landtagswahl

Die CSU Haim­hausen hat­te ihren Info­stand vor der Bäcke­rei May­er­ba­cher auf­ge­baut, um mit den Bür­ge­rin­nen und Bür­gern ins Gespräch zu kom­men.
Neben dem Land­tags­ab­ge­ord­ne­ten und Direkt­kan­di­da­ten Bern­hard Sei­de­nath, kam auch der Bezirks­tags­prä­si­dent und Direkt­kan­di­dat Josef Mede­rer, unse­re Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te Kat­rin Staff­ler und unser Bür­ger­meis­ter Peter Fel­ber­mei­er am Haim­hauser Info­stand vor­bei.

v.l.: Clau­dia Kops, Micha­el Nie­der­mair, Josef Mede­rer, Tho­mas Mit­ter­mair, Kat­rin Staff­ler, MdB, Bern­hard Sei­de­nath, MdL, Bür­ger­meis­ter Peter Fel­ber­mei­er, Peter Weih­berg

Dr. Gerd Müller besucht das FAIR-Handelshaus in Amperpettenbach

Das The­ma Migra­ti­on und Flücht­lin­ge bewegt die Men­schen. Ein ganz wesent­li­cher Aspekt wird dabei ger­ne ver­ges­sen: die Bekämp­fung der Flucht­ur­sa­chen. Nie­mand ver­lässt ger­ne sei­ne Hei­mat. Umso wich­ti­ger, dass wir in Deutsch­land und Euro­pa mit­hel­fen, in den Län­dern der sog. Drit­ten Welt für bes­se­re Lebens­be­din­gun­gen und Zukunfts­chan­cen zu sor­gen. Der „Fai­re Han­del“ ist hier ein zen­tra­ler Ansatz­punkt. Die Glo­ba­li­sie­rung gerecht zu gestal­ten, ist das Leit­mo­tiv unse­res Bun­des­mi­nis­ters Gerd Mül­ler.

Besuch im FAIR-Han­dels­haus Bay­ern eG
(Alte Kreis­stra­ße 29, 85778 Amper­pet­ten­bach)
und anschlie­ßen­de Dis­kus­si­on
mit
Dr. Gerd Mül­ler
Bun­des­mi­nis­ter für wirt­schaft­li­che
Zusam­men­ar­beit und Ent­wick­lung

Mon­tag, 1. Okto­ber 2018
von 13:30 Uhr bis 15:00 Uhr

Ein­la­dung

Einkaufsmöglichkeiten in Haimhausen – was bringt die Zukunft

In Haim­hausen wird der Nah­kauf seit 13 Jah­ren von Herrn Ungnad­ner betrie­ben. Die­ser wird aber sehr wahr­schein­lich 2021 auf­hö­ren. Des­halb arbei­tet der CSU Orts­ver­band schon jetzt inten­siv dar­an, wie die Ver­sor­gung der Bür­ger danach auf­recht­erhal­ten wer­den kann. Dies ist ein zen­tra­les, sehr wich­ti­ges The­ma der CSU-Haim­hausen, mit dem Ziel, dass Haim­hausen nicht ohne Ver­brau­cher­markt sein wird.

Aus die­sem Grund füh­ren wir, CSU Orts­vor­sit­zen­de Clau­dia Kops mit Team, ein Gespräch mit Bür­ger­meis­ter Peter Fel­ber­mei­er, um die aktu­el­le Sach­la­ge und die Zukunfts­plä­ne auf­zu­zei­gen.

CSU: Wenn 2021 Herr Ungnad­ner mit sei­nem Nah­kauf auf­hört, wie ist dann die Ver­sor­gung, gera­de für älte­re Leu­te, sowie Eltern mit Kin­der­wa­gen, die ohne Auto ein­kau­fen wol­len etc., sicher­ge­stellt? Ist eine Ver­län­ge­rung oder ein ande­rer Päch­ter mög­lich?

BGM: Zunächst dür­fen wir uns bei Herrn Ungandner für die lan­ge Zeit als Ein­zel­kämp­fer für das Betrei­ben des Mark­tes bedan­ken. Sein Laden ist Anlauf­punkt für vie­le Mit­bür­ger, die kei­ne Mög­lich­keit haben, die gro­ßen Dis­coun­ter in den Nach­bar­ge­mein­den zu errei­chen. Sein reich­hal­ti­ges Sor­ti­ment sicher­te immer, dass jeder das bekam, was er woll­te und brauch­te.

Die Gemein­de kann bei der Sicher­stel­lung von Ein­kaufs­mög­lich­kei­ten Rah­men­be­din­gun­gen bie­ten, bei­spiels­wei­se ein ent­spre­chen­des Bau­recht schaf­fen. Selbst einen Markt zu betrei­ben bzw. zu inves­tie­ren, ist kei­ne ori­gi­nä­re Auf­ga­be einer Gemein­de. Nach unse­ren Kennt­nis­sen und Infor­ma­tio­nen wird sich nach Been­di­gung der Akti­vi­tä­ten von Herrn Ungnad­ner kein Betrei­ber mehr fin­den, der die­sen Markt so wei­ter­führt. Even­tu­ell ist an glei­cher Stel­le ein Bio­la­den mit Kaf­fee, Sitz­ecke etc. eine Mög­lich­keit. Posi­ti­ve Gesprä­che lau­fen schon mit dem Eigen­tü­mer.

Vor­stell­bar ist bei­spiels­wei­se eine Koope­ra­ti­on mit der Nach­bar­schafts­hil­fe, die gera­de älte­re Leu­te beim Ein­kau­fen unter­stützt. Auch ein Lie­fer­ser­vice ab einem bestimm­ten Ein­kaufs­be­trag lie­ße sich sicher­lich rea­li­sie­ren. Dies erleich­tert den Ein­kauf für die­je­ni­gen Mit­bür­ger, die kein Auto zur Ver­fü­gung haben oder auch für Eltern, die mit dem Kin­der­wa­gen immer nur gerin­ge Men­gen trans­por­tie­ren kön­nen.

Jeder Mit­bür­ger soll im Rah­men sei­ner Mög­lich­kei­ten sei­ne Ein­käu­fe in Haim­hausen erle­di­gen kön­nen, ohne dafür in die Nach­bar­ge­mein­den fah­ren zu müs­sen.

CSU: Wie kann man den Ein­kauf für die Haim­hauser „schmack­haf­ter“ machen, so dass ein Laden im Orts­kern erhal­ten wer­den kann?

BGM: Dies ist nahe­zu aus­schließ­lich eine Fra­ge der Wirt­schaft­lich­keit. Bei einer ent­spre­chen­den Nut­zung der Ein­kaufs­mög­lich­keit, ist dies denk­bar. Aller­dings immer abge­stimmt auf das geän­der­te Ein­kaufs­ver­hal­ten der Haim­hauser.

CSU: Wel­che alter­na­ti­ven Stand­or­te gibt es und wie sind hier die Chan­cen, dass sich hier ein Voll­sor­ti­men­ter ansie­delt?

BGM: Neue Stand­or­te müs­sen mit den Inves­to­ren abge­stimmt sein. Die­se Stand­or­te wer­den nur an einer ent­spre­chend fre­quen­tier­ten Stra­ße lie­gen, da die Inves­to­ren auch den Pen­del­ver­kehr mit berück­sich­ti­gen. Vor­ge­sprä­che haben erge­ben, dass eigent­lich nur zwei bis drei Stand­or­te in Fra­ge kom­men. Ich füh­re bereits inten­si­ve Gesprä­che mit Grund­stücks­be­sit­zern und Inves­to­ren.

CSU: Wie stel­len Sie sich einen neu­en Super­markt vor? Bei den gro­ßen Ket­ten wer­den ja ger­ne groß­zü­gi­ge Flä­chen für Park­plät­ze geplant. Passt dies in das Orts­bild von Haim­hausen?

BGM: Wir spre­chen ger­ne von dem Begriff des Voll­sor­ti­ment­ers, wie uns allen sicher­lich bekannt ist. Ein Voll­sor­ti­men­ter löst jedoch auch ent­spre­chend Ver­kehr durch Kun­den, aber auch Anlie­fer­ver­kehr aus. Die­se könn­te natür­lich zu Nut­zungs­kon­flik­ten mit Woh­nun­gen füh­ren. Eine gute Ver­kehrs­pla­nung, sowie qua­li­ta­ti­ve hoch­wer­ti­ge Archi­tek­tur, die ins Orts­bild passt, ist daher uner­läss­lich. In allen bis­her geführ­ten Vor­ge­sprä­chen mit Inves­to­ren wur­de signa­li­siert, dass auf das Orts­bild ent­spre­chend Rück­sicht genom­men wird. Hier wird der Gemein­de­rat bei der Bau­an­trags­stel­lung sei­ne Vor­stel­lun­gen ein­brin­gen müs­sen.

CSU: Wie sehen Sie die Chan­cen, dass ein neu­er Super­markt ange­nom­men wird? Vie­le fah­ren ja auf dem Weg zur Arbeit über Unter­schleiß­heim oder Fah­renz­hau­sen und kau­fen dann auf dem Weg ein.

BGM: Es ver­steht sich von selbst, dass unser Ort zu kei­ner Zeit ohne Ein­kaufs­mög­lich­kei­ten sein wird. Für Haim­hausen ist eine den Bedürf­nis­sen ange­pass­te Ein­kaufs­mög­lich­keit zwin­gend. Ich gehe künf­tig von einem ver­bes­ser­ten und grö­ße­ren Sor­ti­ment aus. Die­se Bedürf­nis­se sind bei einem Voll­sor­ti­men­ter gege­ben. Zudem gibt es Sta­tis­ti­ken über Kauf­kraft der Gemein­de und die Kauf­kraft­wan­de­run­gen in ande­ren Gemein­den.

Durch mei­ne lan­ge Tätig­keit in der Gemein­de sind immer wie­der Hin­wei­se ein­ge­gan­gen, sei es durch Gesprä­che mit unse­ren Bür­ge­rin­nen und Bür­gern, in der Bür­ger­sprech­stun­de oder auf Bür­ger­ver­samm­lun­gen, dass es einen hohen Bedarf gibt.

Unser gemein­sa­mes Ziel ist, die Lebens­mit­tel­ver­sor­gung in der Gemein­de nicht nur zu hal­ten, son­dern das Ange­bot und den Ser­vice zu ver­bes­sern. Eine Zeit ohne Ein­kauf­mög­lich­kei­ten wird es nicht geben dür­fen.

Ein herz­li­ches Dan­ke­schön für Ihre genom­me­ne Zeit und dass Sie uns, der CSU Haim­hausen, für das Inter­view zur Ver­fü­gung gestan­den haben.

Micha­el Nie­der­mair, CSU-Haim­hausen

Besuch der Bründlkapelle

Unter dem Mot­to „Fahrt mit den Schwar­zen ins Blaue“ haben die CSU Kan­di­da­ten für den Land­tag, Bern­hard Sei­de­nath, MdL, und August Haas, sowie die Kan­di­da­ten für den Bezirks­tag, Josef Mede­rer und Julia Gro­te am Sams­tag den 01. Sep­tem­ber, zu drei kos­ten­lo­sen Bus­tou­ren ein­ge­la­den.

Die Tou­ren führ­ten die Teil­neh­mer an inter­es­san­te, geschichts­träch­ti­ge und teil­wei­se wenig bekann­te Klein­ode im Land­kreis Dach­au.

Bei der zwei­ten Tour wur­de Stopp in Haim­hausen gemacht. Mit Glo­cken­ge­läut wur­den die 51 Teil­neh­mer auf ihrem Weg zur Bründl­ka­pel­le will­kom­men gehei­ßen. Das 1734 errich­te­te Got­tes­haus steht im Breit­holz am Hang ober­halb der Amper.
Oben ange­kom­men, wur­den die Gäs­te von der CSU Orts­vor­sit­zen­den Clau­dia Kops, Bür­ger­meis­ter Peter Fel­ber­mei­er sowie Frau Hil­trud Früh­auf begrüßt.

Nach­dem die Besu­cher in der Kapel­le Platz genom­men hat­ten, stell­te Frau Früh­auf die Geschich­te der Kapel­le vor, die 1734 von Karl Fer­di­nand Maria Reichs­graf von und zu Haim­hausen über dem Bründl erbaut wur­de. Zuvor stand an die­ser Stel­le ein Bild­stock mit einer Nach­bil­dung des Gna­den­bil­des der Mut­ter­got­tes aus Ettal.
Die Kapel­le war damals über eine Sicht­ach­se mit dem Schloss ver­bun­den, die inzwi­schen aber durch Baum­wuchs nicht mehr zu erken­nen ist.
In den letz­ten Jahr­zehn­ten, zuletzt von 1997 bis 2000, wur­de die Kir­che von Grund auf reno­viert und neu aus­ge­stat­tet, nach­dem 1974 die gesam­te Innen­ein­rich­tung geraubt wor­den war. Die Kos­ten belie­fen sich auf 1,4 Mio. DM, von denen mehr als die Hälf­te vom För­der­ver­ein über­nom­men wer­den muss­te. Am 05. Mai 2002 wur­de die Kapel­le im Rah­men eines Fest­got­tes­diens­tes ein­ge­weiht und dabei in den Rang einer Fili­al­kir­che erho­ben. Von der Quel­le an der Nord­wand der Kapel­le ver­spre­chen sich die Wall­fah­rer eine Lin­de­rung ihrer Augen­lei­den.

Bevor die „Fahrt ins Blaue“ wei­ter­ging, wur­den die Teil­neh­mer noch vom CSU-Team mit Kaf­fee und Kuchen ver­wöhnt.