Glasfaser-Ausbau

… bevor die Bagger kommen

Für den Orts­ver­band der CSU ist der Anschluss der Gemein­de an das Glas­fa­ser-Netz von Anfang an ein Schwer­punkt­the­ma. Des­halb wen­den sich vie­le Haim­hauser mit ihren Fra­gen direkt an uns. Micha­el Nie­der­mair, Exper­te und Fach­leh­rer für IT, hat die häu­figs­ten Fra­gen gebün­delt und gibt Ori­en­tie­rung.

    • Bis­her bin ich auch ohne Glas­fa­ser-Anschluss mit mei­nem PC und dem Tele­fon ganz gut zurecht gekom­men. War­um soll­te ich dar­an etwas ändern?
      Ein Stich­wort heißt „ Digi­ta­li­sie­rung“. Die Daten­men­gen wer­den immer grö­ßer und die Qua­li­täts­an­sprü­che, die eine hohe Geschwin­dig­keit erfor­dern, wer­den immer höher. Die­se Ent­wick­lung wer­den wir nur mit neu­en Tech­ni­ken, also Glas­fa­ser, bewäl­ti­gen kön­nen. Sowohl im eige­nen Haus, als auch in der Gemein­de: eine zukunfts­wei­sen­de Infra­struk­tur funk­tio­niert nur mit Glas­fa­ser.
    • Vie­le haben ja schon unter­schrie­ben, dass sie den kos­ten­lo­sen Haus­an­schluss haben wol­len. Kann ich jetzt über­haupt noch mit­ma­chen und wann läuft die­se Frist ab?
      Im Lau­fe des Monats März klä­ren die Tech­ni­ker bei jedem Haus­halt die Moda­li­tä­ten für den Glas­fa­ser­an­schluss. Dann fol­gen die Ver­le­ge­ar­bei­ten. Bevor die Bag­ger kom­men, kann noch gebucht wer­den – und zwar gra­tis für die Bau­maß­nah­men. Das bedeu­tet einen Vor­teil von min­des­tens 750 Euro. Die Anschluss­kos­ten, je nach Län­ge der zu ver­le­gen­den Lei­tun­gen, kön­nen sich auch auf bis zu 3.000 € belau­fen.
    • Wie sieht es mit den ande­ren Orts­tei­len aus?
      Die CSU setzt sich inten­siv dafür ein, dass auch die ande­ren Orts­tei­le ent­spre­chen­de Anschlüs­se bekom­men.
    • Wel­che Band­brei­te (100, 200, 500 oder 1000MBit) brau­che ich als „Nor­mal­bür­ger“?
      Die meis­ten haben mei­nes Wis­sens die 200er-Lösung gebucht, da die­se wegen der vie­len Flat­rates ein recht gutes Preis-Leis­tungs-Ver­hält­nis dar­stellt.
    • Und wie schaut´s mit den monat­li­chen Kos­ten aus?
      Auf Dau­er gese­hen kos­tet die monat­li­che Nut­zung viel­leicht ein paar Euro mehr als die bis­he­ri­ge DSL-Lösung. Aber dafür erhal­te ich ein Viel­fa­ches an Mög­lich­kei­ten, Geschwin­dig­keit und Leis­tung. Aus mei­ner Sicht ist das ein guter Deal, den ich nur emp­feh­len kann. Details zu den Kos­ten fin­den die Bürger*innen unter.
    • Wie lan­ge bin ich an Deut­sche Glas­fa­ser gebun­den? Gel­ten mei­ne Num­mern wei­ter­hin und kann ich z.B. wie­der zur Tele­kom wech­seln?
      Der Ver­trag läuft zwei Jah­re und erlaubt dem Kun­den – unter Ein­hal­tung der Fris­ten – danach zu jedem belie­bi­gen Anbie­ter zu wech­seln. Mei­ne bis­he­ri­gen Tele­fon­num­mern kann ich selbst­ver­ständ­lich mit­neh­men. T-Online-Kun­den, z.B. brau­chen an ihren Visi­ten­kar­ten gar nichts zu ändern (mehr unter)
Qualitätsansprüche steigen ständig

IT-Fach­mann Nie­der­mair: Qua­li­täts­an­sprü­che stei­gen stän­dig

Ascherdonnerstag” in Karlsfeld — der Wahlkampf hat begonnen

links: Fami­lie Schind­ler, oben: Fami­lie Mül­ler, Fami­lie Hachin­ger, Gün­ter Kol­be, unten: Fami­lie Horn, Micha­el Nie­der­mair, Clau­dia Kops

Am “Ascher­don­ners­tag”, den 15. Febru­ar 2018 fand das tra­di­tio­nel­le Fisch­essen in Karls­feld statt. Die CSU-Haim­hausen war mit elf Mit­glie­dern vor Ort.

Als Fest­red­ner tra­ten Kat­rin Staff­ler, MdB, Bern­hard Sei­de­nath, MdL und Josef Mede­rer auf.

Kat­rin Staff­ler ging in Ihrer Rede auf den Koali­ti­ons­ver­trag ein. Dabei bedau­er­te sie, dass der “Drit­te Punkt” für die Müt­ter­ren­te nicht kom­plett umge­setzt wer­den konn­te — “wir arbei­ten aber wei­ter dar­an”. Wei­te­re The­men waren der Fami­li­en­nach­zug, der wei­ter aus­ge­setzt bleibt, die Wohn­raum­of­fen­si­ve (1,5 Mio Euro in den nächs­ten vier Jah­ren für neue Woh­nun­gen vom Bund). Sie bedau­er­te, dass nun das Finanz­mi­nis­te­ri­um in der Hand der SPD ist — “wir müs­sen dar­auf ach­ten, dass die Grund­sät­ze kei­ne neue Schul­den, Soli abschaf­fen und kei­ne neu­en Steu­er­be­las­tun­gen ein­ge­hal­ten wer­den. Zum Schluss stell­te Sie noch kurz die bei­den Aus­schüs­se vor, in die sie beru­fen wur­de: Bil­dung und For­schung, der bei­spiels­wei­se auch für Digi­ta­li­sie­rungs-The­men ver­ant­wort­lich zeich­net und Aus­schuss für Ange­le­gen­hei­ten der Euro­päi­schen Uni­on.

Bern­hard Sei­de­nath hat mit sei­ner Rede gezeigt, dass der Land­tags­wahl­kampf schon eröff­net ist. “Bei den ande­ren Par­tei­en sieht es zap­fen­dus­ter aus”: Die FDP hat die Ziel­ge­ra­de ver­las­sen, die Grü­nen gefal­len sich in der Oppo­si­ti­on, jede Stim­me für die AfD ist eine ver­lo­re­ne Stim­me, man kauft hier die Kat­ze im Sack. Bei der SPD stell­te er sich die Fra­ge, ob die­se wirk­lich regie­ren wol­len, bei ihr kommt zuerst die Par­tei, dann das Land. Die Frei­en Wäh­ler wis­sen erst recht nicht, was sie wol­len, man kann da genau­so gut eine Glas­ku­gel befra­gen.
“Die CSU hat mehr als 60 Jah­re in Bay­ern gut regiert, wir sind vom Armen­haus nach dem Krieg zum Cham­pi­on in Euro­pa gewor­den”. “Bay­ern ist unser Maß­stab und muss es blei­ben”.
Zum Schluss sei­ner Rede stell­te er den 10-Punk­te Kata­log des desi­gnier­ten Minis­ter­prä­si­den­ten Mar­kus Söder vor.

Als letz­ter Red­ner stell­te Josef Mede­rer die Auf­ga­ben und Zie­le des Bezir­kes dar.

von li nach re: Bür­ger­meis­ter Ste­fan Kol­be, Land­rat Ste­fan Löwl, Josef Mede­rer, Kat­rin Staff­ler, MdB, Frak­ti­ons­vor­sit­zen­der Bernd Wan­ka, Orts­vor­sit­zen­der Chris­ti­an Bie­ber­le, Bern­hard Sei­de­nath, MdL

Politischer Aschermittwoch in Passau — In Bayern ist Vieles besser als anderswo in der Welt

Der desi­gnier­te Baye­ri­sche Minis­ter­prä­si­dent Mar­kus Söder hielt beim Poli­ti­schen Ascher­mitt­woch in Pas­sau in die­sem Jahr die Haupt­re­de. Er dank­te Minis­ter­prä­si­dent und CSU-Chef Horst See­ho­fer, der wegen eines grip­pa­len Infek­tes nicht teil­neh­men konn­te, für zehn erfolg­rei­che Jah­re für den Frei­staat Bay­ern.
In Bay­ern ist Vie­les bes­ser als anders­wo in der Welt. Dar­auf kön­nen wir stolz sein. Wir ver­bin­den Din­ge, die anders­wo Gegen­sät­ze sind: Tra­di­ti­on und Fort­schritt, Mensch­lich­keit und Moder­ni­tät, Erfolg und Emo­ti­on. Wir wol­len wei­ter­hin gut regie­ren. Die CSU hat eine neue Auf­stel­lung hin­be­kom­men: Kon­ti­nui­tät in Ber­lin, Auf­bruch in Bay­ern! Wir sind geschlos­sen, wir sind stär­ker denn je, wir sind kamp­fes­be­reit“, so Söder.
Der Spit­zen­kan­di­dat für die Land­tags­wahl ver­spricht „1000 Pro­zent Ein­satz für unser Land und für unse­re CSU!“ Mehr dazu…

Ein Kommentar von Claudia Kops, Ortsvorsitzender der CSU Haimhausen

Wäh­rend die SPD mit ihrer Regie­rungs­fä­hig­keit und der Zustim­mung zur Gro­ßen Koali­ti­on ringt, küm­mert sich die CSU um die Zukunft des Lan­des! Die CSU ist nicht müde, ganz im Gegen­teil, so Mar­kus Söder, wir wol­len einen Auf­bruch, wir trau­en uns und wir kön­nen es schaf­fen. Bei sei­ner Rede in Pas­sau glaubt man dem desi­gnier­ten Minis­ter­prä­si­dent Mar­kus Söder, dass er einen enga­gier­ten Wahl­kampf füh­ren wird.
Wir leben in Bay­ern in einer her­vor­ra­gen­den Situa­ti­on, uns Bay­ern geht es bes­ser als allen ande­ren Bun­des­län­dern, aber auch bei uns in Bay­ern geht es nicht allen Men­schen gleich gut und so freut es mich, dass Mar­kus Söder auch an die Men­schen den­ken möch­te, denen es nicht so gut geht und mehr Empa­thie für die Sor­gen der Men­schen zei­gen möch­te!
Auch gefällt mir sei­ne Bot­schaft “wer AfD wählt, der scha­det Bay­ern” und möch­te jeden denk­bar christ­lich-kon­ser­va­ti­ven Wäh­ler nicht bei ande­ren sehen, son­dern bei der CSU!

Ihre Clau­dia Kops

Einführung eines „Soziales Jahr“ verpflichtend für alle jungen Leute

Eine gute und ver­läss­li­che Pfle­ge ist für immer mehr Betrof­fe­ne und ihre Ange­hö­ri­gen von zen­tra­ler Bedeu­tung. In der ver­gan­ge­nen Legis­la­tur­pe­ri­ode haben wir die Pfle­ge­ver­si­che­rung mit den Pfle­ge­stär­kungs­ge­set­zen grund­le­gend refor­miert. Auch in den kom­men­den Jah­ren wer­den wir nicht nach­las­sen, die Pfle­ge und die häus­li­che Ver­sor­gung zu ver­bes­sern, die Unter­stüt­zung für pfle­gen­de Ange­hö­ri­ge aus­zu­bau­en und die Arbeits­be­din­gun­gen von Fach­kräf­ten und Betreu­ern in der Pfle­ge so attrak­tiv zu machen, dass aus­rei­chend Men­schen den Pfle­ge­be­ruf ergrei­fen, bei­be­hal­ten und damit die Ver­sor­gung sicher­stel­len. …

In einem Sofort­pro­gramm wer­den wir 8000 neue Fach­kraft­stel­len im Zusam­men­hang mit der medi­zi­ni­schen Behand­lungs­pfle­ge in Pfle­ge­ein­rich­tun­gen schaf­fen. Der dafür erfor­der­li­che finan­zi­el­le Mehr­auf­wand soll durch eine Voll­fi­nan­zie­rung aus Mit­teln der Gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung (GKV) erfol­gen. …„ aus dem Koali­ti­ons­ver­trag zwi­schen CDU, CSU und SPD vom 7. Febru­ar 2018

Ein Denkanstoß von Jürgen Schindler, Ortsvorsitzender der Seniorenunion Haimhausen

Nach­dem Wehr­pflicht und Zivil­dienst aus­ge­setzt sind, for­dern wir als Ersatz die Ein­füh­rung eines „Sozia­len Jah­res“ ver­pflich­tend für alle jun­gen Leu­te, für die Dau­er von sechs Mona­ten.

Begrün­dung:

  • Die im Koali­ti­ons­ver­trag beschlos­se­nen Maß­nah­men rei­chen laut Exper­ten­mei­nung bei wei­tem nicht aus.
  • Jun­ge Leu­te kön­nen hier Pfle­ge­kräf­te unter­stüt­zen und ent­las­ten
    z.B. in der Alten­pfle­ge, Kran­ken­haus, Pfle­ge­heim evtl. Kin­der­gär­ten
  • Durch die gewon­ne­nen Erfah­run­gen las­sen sich Anrei­ze für das Ergrei­fen von Pfle­ge­be­ru­fen schaf­fen
  • Jun­ge Leu­te kön­nen hier­bei Erfah­rung für das Leben sam­meln
    Defi­zi­ten in der Pfle­ge, bedingt durch das Älter wer­den der Gesell­schaft, kann man so ent­ge­gen tre­ten.

Antrag an den CSU Par­tei­tag wur­de von mir gestellt.

Veröffentlicht unter SEN

Mütterrente: 2,8 Millionen Frauen profitieren, der Rest geht leer aus

Müt­ter, deren Kin­der vor 1992 gebo­ren wur­den, sol­len mit Müt­tern, deren Kin­der nach 1992 gebo­ren wur­den, gleich­ge­stellt wer­den – dies war das Wahl­ver­spre­chen der CSU.

Älte­re Müt­ter erhal­ten für ihre Erzie­hungs­zei­ten bis­lang nur zwei Ren­ten­punk­te. Jün­ge­re Müt­ter erhal­ten dage­gen für jedes Kind drei Ren­ten­punk­te — was so gewer­tet wird, als ob sie drei Jah­re lang für einen Durch­schnitts­ver­dienst gear­bei­tet hät­ten. Die­sen drit­ten Ren­ten­punkt will die CSU auch für vor 1992 gebo­re­ne Kin­der durch­set­zen.

Das Ergeb­nis der GRO­KO-Ver­hand­lun­gen ergab, dass Müt­ter ab dem drit­ten Kind vor und nach 1992 künf­tig gleich­ge­stellt wer­den, für die ers­ten bei­den Kin­der gilt die­se Gleich­stel­lung nicht.

Ein Kommentar von Jürgen Schindler, Ortsvorsitzender der Seniorenunion Haimhausen

Das bedeu­tet, Müt­ter, wel­che vor 1992 Kin­der gebo­ren haben sind wei­ter­hin schlech­ter gestellt, als die Müt­ter wel­che nach 1992 Kin­der gebo­ren haben.
Nur die älte­ren Müt­ter benö­ti­gen, lt. den neu­en Ver­ein­ba­run­gen, drei bzw. meh­re­re Kin­der um in den „Genuss“, des drit­ten Erzie­hungs­jah­res zu kom­men.
Außer­dem sol­len die­se Aus­ga­ben wie­der von der Ren­ten­ver­si­che­rung und nicht aus Steu­er­mit­teln bestrit­ten wer­den.
Das ist unglaub­lich, unge­recht und nicht ver­mit­tel­bar!!!

Die­ses „ ach so rei­che Deutsch­land“, das die hal­be Welt, von Grie­chen­land bis zur Ret­tung der Ban­ken usw. von den Zah­lun­gen an die EU bis zu den Mil­li­ar­den­aus­ga­ben für Flücht­lin­ge usw. bis hin zu üppi­gen Alters­ver­sor­gun­gen von Poli­ti­kern, finan­ziert, hat kein Geld für sei­ne Müt­ter, es ist beschä­mend.

Mein Ziel ist es, allen Par­tei­en noch mal vor Augen zu füh­ren, dass die­se Unge­rech­tig­keit aus der Welt geschafft wer­den muss.

Schrei­ben SEN Mail Bern­hard Sei­de­nath

Veröffentlicht unter SEN

Neue Dynamik für Deutschland

Wesent­li­che Punk­te des Ver­trags sind unter ande­rem:

  • Zuwan­de­rung ord­nen, steu­ern und begren­zen
  • 300 Euro mehr Kin­der­geld im Jahr
  • Bau­kin­der­geld wird ein­ge­führt
  • Soli wird schritt­wei­se abge­schafft
  • Kei­ne neu­en Schul­den
  • Deut­lich mehr Geld für Bil­dung
  • Mehr bezahl­ba­rer Wohn­raum und Stär­kung des länd­li­chen Raums

Den Ent­wurf des Koali­ti­ons­ver­tra­ges von CDU, CSU und SPD fin­den Sie hier.