CSU Dachau feierte ihr 70-jähriges Bestehen

CSU Dachau feierte ihr 70-jähriges Bestehen
Mit einem Weißwurstfrühstück im Gasthaus Burgmeier, feierte der CSU-Ortsverband Dachau am Dreikönigsfest sein 70-jähriges Bestehen. Festredner war der Historiker Prof. Dr. Wilhelm Liebhart. In seinem Vortrag versetzte er die Gäste zurück in die Zeit unmittelbar nach dem Krieg und erläuterte wie es zur Gründung der CSU Dachau kam.

von links:B.Seidenath,C.Kops,T.Stephan,K-H. Haritz

von links:B.Seidenath,C.Kops,T.Stephan,K-H. Haritz

Gemeinsam mit dem CSU Kreisvorsitzendem Bernhard Seidenath, MdL und dem Kreisvorsitzendem der Senioren Union, Karl-Heinz Haritz, gratulierte die Haimhauser Ortsvorsitzende Claudia Kops, ihrem Dachauer Kollegen Tobias Stephan zum Jubiläum.
Am 06. Januar 1946 wurde die CSU Dachau beim Burgmeier in Etzenhausen gegründet – als einer der ersten Ortsverbände in ganz Bayern.

Neues CSU Mitglied Gudrun Kolbe

Gudrun Kolbe ist langjähriges Mitglied der Frauen Union Haimhausen.
Seit einem Jahr nun auch schon CSU Mitglied.

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Beim Neujahrsempfang der CSU Haimhausen im Auditorium der Bavarian International School, konnte Ortsvorsitzende Claudia Kops ihrem Mitglied nun endlich im Beisein von Manfred Weber, MdEP, und CSU Kreisvorsitzenden Bernhard Seidenath, MdL, die CSU Willkommenstasse „stark und schwarz“ überreichen.

 

Manfred Weber, MdEP, begeistert die Haimhauser

Vorsitzender der Fraktion der Europäischen Volkspartei im Europäischen Parlament zu Gast beim CSU Neujahrsempfang.
Manfred Weber, MdEP, begeistert die Haimhauser
Der Dank an diejenigen, sie sich in unserer Gesellschaft ehrenamtlich engagieren, stand im Mittelpunkt des Neujahrsempfangs der Haimhauser CSU am 08. Januar.
Ehrengast und Festredner war in diesem Jahr der Europaabgeordnete Manfred Weber, Fraktionsvorsitzender der EVP-Fraktion im Europäischen Parlament, Vorsitzender von 220 Abgeordneten aus 27 Ländern.IMG_0648
Rund 300 Gäste konnte CSU Ortsvorsitzende Claudia Kops, – im Namen auch von FU-Vorsitzender Angelika Dudyka, SEN-Vorsitzendem Julius Hinterberger und JU Vorsitzendem Andreas Brandt – beim längst traditionellen Neujahrsempfang der CSU im Auditorium der Bavarian International School willkommen heißen.
Neben zahlreichen Gästen aus den meisten Landkreisgemeinden und auch aus Nachbarlandkreisen, waren unter ihnen auch viele ehrenamtlich Tätige.
Den Hausherren der Bavarian International School – Frau Dr. Chrissie Sorenson und Marco Dahl – dankte die Ortsvorsitzende für ihre Gastfreundschaft.
Das diesjährige Zitat vom Schriftsteller Jean Paul, wurde bewusst ausgesucht um die Absicht der Einladenden – CSU, Frauen Union, Senioren Union, Junge Union – deutlich zu machen:
„Gehe nicht, wohin der Weg führen mag, sondern dorthin, wo kein Weg ist und hinterlasse eine Spur.“
Das Leben stellt uns alle vor viele kleine und große Herausforderungen so die Ortsvorsitzende, die es uns manchmal gar nicht so leicht machen, unseren ganz persönlichen Weg zu finden. Gerade zum Beginn eines neuen Jahres steht der „Weg“ als Symbol dafür, dass wir weitermachen, nicht stehen bleiben und Neues wagen, was oft Mut, Kraft und Motivation erfordert!
In ihrer Begrüßungsrede ging Claudia Kops auf das freiwillige Engagement der Bürger in unserer Gemeinde wie auch im Landkreis ein, die „freiwillig etwas Gutes tun für unser Gemeinwesen“ und betonte, dass das Ehrenamt aktueller und lebendiger ist denn je!
Ehrenamtliche, machen anderen Menschen Freude und geben ihnen Hoffnung und Zuversicht. Der Bedarf an ehrenamtlichen Engagement in der Flüchtlingshilfe ist groß, erfreulicherweise ebenso die Bereitschaft der Menschen sich zu engagieren so die Ortsvorsitzende. Für die Hilfsbereitschaft und die kreativen Ideen in den Helferkreisen sind wir außerordentlich dankbar!
Auch Bürgermeister Peter Felbermeier ging in seinem Grußwort auf das Flüchtlingsthema ein. Das Jahr 2015, war für uns alle – egal ob auf kommunaler, landespolitischer bundespolitischer oder europäischer Ebene – eine enorme Herausforderung so der Bürgermeister und hat uns auf politischen wie auch gesellschaftlichen Ebenen enorm gefordert. In kürzester Zeit mussten die Stadt Dachau sowie alle 16 Gemeinden im Landkreis Unterkünfte für die Flüchtlinge schaffen. Die Solidarität im Landkreis Dachau ist hier vorbildlich so der Bürgermeister. Seine große Anerkennung gilt dem Helferkreis in Haimhausen, die sich innerhalb kürzester Zeit organisiert haben und seit der Ankunft der Flüchtlinge im Dezember professionell tätig sind. Ohne sie würde das System „der Hilfe zur Selbsthilfe“ niemals funktionieren! Felbermeier sprach dazu auch den „sozialen und bezahlbaren Wohnraum“ an – die Flüchtlingsthematik stellt uns vor eine enorme Herausforderung, da die benötigten finanziellen Ressourcen häufig bei den Gemeinden nicht vorhanden sind.IMG_0627
Für die Politik und für Europa sei es essentiell, dass sie das Vertrauen der Menschen behielten so Manfred Weber, MdEP, in seiner rund einstündigen Rede. Dies sei nicht einfach, diesem Ziel müsse aber alle Anstrengung gelten. Weber plädierte zudem dafür, dass Daten für die Ermittlungsbehörden eingesetzt werden dürften und dass Europa auch militärisch ein Bündnis werden müsse. Russlands Präsidenten Putin bescheinigte er, sehr altertümlich in Einflusssphären zu denken. Beim derzeit alles überlagernden Thema des Flüchtlingszustroms sprach sich Weber für ein Dreier-Paket aus: Es müssten Kontingente für Flüchtlinge gebildet werden, es bedürfe zweitens einer fairen Lastenverteilung innerhalb Europas. Und drittens brauche Europa einen wirksamen Schutz seiner Außengrenzen. Schließlich dankte auch Weber – nach einem Hinweis auf die Bedeutung des Breitbandausbaus, den der Freistaat Bayern derzeit vorbildlich fördere sowie der Mütterrente die auf Betreiben der CSU verbessert wurde – den Ehrenamtlichen für ihren aufopferungsvollen Einsatz für ihre Mitmenschen.
In seinem Schlusswort dankte CSU Kreisvorsitzender Bernhard Seidenath, MdL, Manfred Weber für dessen „kundige Rede mit Tiefgang“. Seidenath seinerseits bezeichnete die Idee Europa als „große Idee“, als „Friedensidee“ und als „Freiheitsidee“, die ganz aktuell ihre Reifeprüfung zu bestehen habe. Seidenath: „Europa steht für die großen Linien der Politik, nicht für Kleinigkeiten, wie etwa den Krümmungsradius von Gurken.“ Hier gebe es zurecht das Subsidiaritätsprinzip, demzufolge auf unterer Ebene geregelt werden müsse, was dort auch geregelt werden könne. Dies müsse auch für Ausschreibungen für Leistungen gelten. „Es ist gerade in diesen Tagen ein Ärgernis, dass durch europaweite Ausschreibungen zwei mittelständische Bus-Unternehmer hier aus unserem Haimhausen schwer getroffen sind, weil sie zwei MVV-Linien verloren haben. Bewährte Busfahrer können nicht mehr eingesetzt werden, dafür werden nun andere eingesetzt, die weder unsere Gegend noch unsere Sprache kennen. Das kann auch nicht im Sinne Europas sein. Hier müssen die europäischen Normen Freiräume für die Region lassen“, erklärte Seidenath und strich anschließend heraus, wie wertvoll das freiwillige Engagement insbesondere derer sei, die sich in Parteien und kommunalen Gremien politisch engagierten. „Politik lebt vom Mitmachen“, erklärte Seidenath. „Manfred Weber hat darauf hingewiesen: Bayern steht gut da, gerade im europaweiten Vergleich, wenn man etwa auf die Jugendarbeitslosigkeit in anderen Mitgliedsstaaten der EU blickt. Und wem es gut geht, der kann auch helfen, anderen, denen es nicht so gut geht. Aber wir müssen auch darauf achten, dass diese Fähigkeit zu helfen, auch erhalten bleibt“, sagte der Dachauer Stimmkreisabgeordnete abschließend.
Für die musikalische Umrahmung des Neujahrsempfangs sorgte in diesem Jahr wieder unsere Haimhauser Dorfmusik.IMG_0634

 

 

Das inzwischen schon zur Tradition gewordene Gastgeschenk – ein Aquarell von Dr. Andreas Schröder, erhielt Manfred Weber von Claudia Kops, Bernhard Seidenath und Bürgermeister Peter Felbermeier. In diesem Jahr zeigte es „Schloss Wildenberg“.

Manfred Weber verewigt sich

Manfred Weber verewigt sich
Bei seinem Besuch anlässlich des CSU Neujahrsempfangs am 08. Januar, hat sich der Vorsitzende der Fraktion der Europäischen Volkspartei im Europäischen Parlament, Manfred Weber, MdEP, auch in das „Goldene Buch“ der Gemeinde Haimhausen eingetragen.
Vor den Augen der rund 300 Teilnehmer, schrieb er am Ende des offiziellen Teils auf der Bühne folgenden Text in das Goldene Buch:

Eintrag ins Goldene Buch

Eintrag ins Goldene Buch„ Der Gemeinde Haimhausen und allen Bürgerinnen und Bürgern alles Gute und Gottes Segen!

Manfred Weber“